Schwarzes Jahr für Journalisten - 63 Getötete
publiziert: Mittwoch, 12. Apr 2006 / 21:10 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 13. Apr 2006 / 00:39 Uhr

Paris - Das Jahr 2005 war das mörderischste Jahr für Journalisten seit zehn Jahren.

Auch 2006 wurden bereits 13 Journalisten und sechs andere Medienmitarbeiter getötet.
Auch 2006 wurden bereits 13 Journalisten und sechs andere Medienmitarbeiter getötet.
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Weiterführende Links zur Meldung:

The Indymedia War and Peace Trilogy
Die Dokumentation «Independent Media In A Time Of War» (Bild) ist Teil einer Trilogie.
www.democracynow.org/static/IMIATOW.shtml

Nach einer Zählung des Verbandes Reporter ohne Grenzen (ROG) wurden 63 Journalisten sowie fünf andere Medienmitarbeiter getötet. Mindestens 807 Journalisten seien festgenommen und 1308 tätlich angegriffen oder bedroht worden, teilte ROG in Paris mit. Ausserdem wurden mindestens 1006 Medien zensiert.

Die Organisation zählt 37 «Feinde der Pressefreiheit» auf. An der Spitze stehen der äthiopische Ministerpräsident Meles Zenawi und der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad sowie die nationalistische tamilische Untergrundorganisation Tamil Tigers und die kolumbianischen Paramilitärs und Guerillabewegungen.

Dramatische Lage im Irak

Besonders dramatisch sei die Lage im Irak, wo seit Kriegsbeginn 87 Vertreter der Medien getötet worden seien.

Fortschritte macht die Pressefreiheit dem Verband zufolge in Indien, der indonesischen Provinz Aceh und Teilen Lateinamerikas. Der Sturz des thailändischen Regierungschefs Thaksin Shinawatra lasse auch dort auf «ruhigere Tage für die unabhängigen Medien» hoffen.

Nach einer vor zwei Wochen veröffentlichten Übersicht des Internationalen Presse-Instituts (IPI) in Wien wurden 2005 weltweit 65 Journalisten bei der Berufsausübung getötet. Dabei blieb der Irak mit 23 getöteten Reportern das gefährlichste Land für Journalisten.

Auch 2006 fängt nicht besser an: Seit Jahresbeginn wurden bereits 13 Journalisten und sechs andere Medienmitarbeiter getötet.

(bert/sda)

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