Schwede Söderling wirft Nadal aus dem Turnier
publiziert: Sonntag, 31. Mai 2009 / 18:04 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 31. Mai 2009 / 20:02 Uhr

Roland Garros hat seine grösste Sensation seit einigen Jahren erlebt. Der vierfache Sieger Rafael Nadal unterlag im Achtelfinal dem Schweden Robin Söderling 2:6, 7:6 (7:2), 4:6, 6:7 (2:7). Söderlings nächster Gegner ist Nikolai Dawydenko aus Russland, der sich gegen den Spanier Fernando Verdasco durchsetzte.

Rafael Nadal: Erstes Match in Paris verloren. (Archivbild)
Rafael Nadal: Erstes Match in Paris verloren. (Archivbild)
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Nach genau dreieinhalb Stunden setzte Nadal einen Vorhand-Volley ins Out und damit endete die grösste Dominanz an einem Major-Turnier seit sehr langer Zeit: Für Nadal war es die erste Niederlage überhaupt auf dem Pariser Sand, nachdem er vorher eine 31:0-Bilanz ausgewiesen hatte, ja nicht einmal in einen fünften Satz gezwungen war.

Der 24-jährige Söderling, nicht gerade als Muster an Konstanz bekannt, verdiente sich den wichtigsten Erfolg seiner Karriere: Für einmal hatte der Schützling von Magnus Norman überhaupt kein Nachlassen in der Konzentration und spielte während vier Durchgängen gleichbleibend dominant.

«Nicht mein bestes Tennis»

Er totalisierte zwar 59 unerzwungene Fehler, kam aber auch auf 61 Gewinnschläge, der Spanier war ständig in die Defensive gezwungen. Und auch der Gewinn des zweiten Satzes von Nadal war nicht zwingend: Söderling fehlten auch da nur zwei Punkte.

«Wer schlecht spielt, verliert. Und ich habe einfach nicht mein bestes Tennis gespielt, das muss ich akzeptieren», sagte Nadal und fügte an: «Es war nicht mein Tag.» Söderling konnte sein Glück dagegen kaum fassen: «Das ist der grösste Sieg meiner Karriere. Er ist der beste Sandplatzspieler der Geschichte.»

Neues Gefühl für Nadal

Nadal machte unliebsame Bekanntschaft mit einem völlig neuen Gefühl: Bei Spielen auf Sand, die über drei Gewinnsätze führten, hatte er vorher eine 48:0-Bilanz.

Trotz des enorm kollegialen Verhältnisses, welches Roger Federer mit Nadal verbindet, dürfte der Baselbieter an seinem Ruhetag über das Resultat nicht unglücklich gewesen sein: Federer war in den letzten vier Jahren an der Porte d'Auteil am Über-Spieler aus Mallorca gescheitert, weswegen das French Open immer noch in seinem Palmares fehlt.

(tri/Si)

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