Schweden bietet Schweiz gebrauchte Gripen zur Miete an
publiziert: Freitag, 29. Jun 2012 / 12:16 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Jun 2012 / 15:06 Uhr
Absichtserklärung zu einer engeren Zusammenarbeit wurde unterzeichnet.
Absichtserklärung zu einer engeren Zusammenarbeit wurde unterzeichnet.

Bern - Schwedens Verteidigungsministerin Karin Enström hat Bundesrat Ueli Maurer an ihrem Schweiz-Besuch eine Staffel gebrauchte Gripen-Kampfflugzeuge des Typs C/D angeboten. Rund ein Dutzend Jets könnten in einer Übergangsphase von der Schweiz gemietet werden, bis die neuen Gripen lieferbar sind.

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Dies erklärte der Chef des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Freitag in Meiringen BE. Diese Lösung würde es erlauben, Piloten auszubilden und gleichzeitig die Tiger F-5 ausser Dienst zu stellen, sagte VBS-Sprecherin Sonja Margelist zur Nachrichtenagentur sda. Zuerst müsse aber der Gripen-Kauf von Parlament und Volk bewilligt werden.

Beide Länder beschaffen den Kampfjet Gripen des schwedischen Herstellers Saab gemeinsam. Schweden will 60 bis 80 Flugzeuge bestellen, die Schweiz 22 Kampfjets für 3,1 Milliarden Franken.

Das schwedische Parlament wird voraussichtlich im Dezember über den Kauf entscheiden. Die eidgenössischen Räte werden sich im März oder im Juni 2013 mit der Kampfjet-Beschaffung beschäftigen. Die entsprechende Rüstungsbotschaft will Ueli Maurer im Oktober dem Parlament zustellen.

Enger zusammenarbeiten

Die Beschaffung des Gripen sei das zentrale Thema gewesen bei dem offiziellen Arbeitsbesuch von Enström am Donnerstag und Freitag, teilte das VBS mit. Über die Flugzeugbeschaffung hinaus wollen Bern und Stockholm in Armeefragen enger zusammenarbeiten. Maurer und Enström haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Es sollen Grundlagen geschaffen werden für eine engere sicherheits- und verteidigungspolitische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.

Das VBS hob hervor, Kontakte zwischen dem schwedischen Verteidigungsministerium und dem VBS hätten Tradition, weil sich beiden Ländern aufgrund ihrer Gemeinsamkeiten wie Blockfreiheit, Bevölkerungszahl und sicherheitspolitische Lage vergleichbare Herausforderungen stellten.

(laz/sda)

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