Schweinegrippe-Erkrankungen sinken weiter
publiziert: Mittwoch, 23. Dez 2009 / 17:19 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 23. Dez 2009 / 18:22 Uhr

Bern - Die Schweinegrippe schwächt sich in der Schweiz weiter ab. In der vergangenen Woche haben wiederum deutlich weniger Personen den Arzt wegen Grippesymptomen aufgesucht. Auch die Anzahl der bestätigten Fälle und der Hospitalisationen ist markant gesunken.

24'000 Personen sind vergangene Woche wegen Grippeverdachts zum Arzt gegangen.
24'000 Personen sind vergangene Woche wegen Grippeverdachts zum Arzt gegangen.
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24'000 Personen sind vergangene Woche wegen Grippeverdachts zum Arzt gegangen, wie dem neusten Situationsbericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu entnehmen ist. In der Woche davor waren es noch über 30'000. Auch die Anzahl bestätigter Fälle sank von rund 1300 auf 694.

Ins Spital eingewiesen wurden elf Personen - gegenüber 44 in der Woche davor. Insgesamt suchten damit seit Beginn der Überwachung mit dem Meldesystem Sentinella rund 223'000 Personen wegen Grippesymptomen den Arzt auf. In 12'305 Fällen bestätigte sich der Verdacht auf Schweinegrippe. 389 Personen mussten hospitalisiert werden, 72 brauchten Intensivpflege.

Auch international flaut die Schweinegrippe-Welle zusehends ab. In den meisten europäischen Ländern ist der Höhepunkt entweder erreicht oder bereits überschritten. Einzig in Zentral- und Südosteuropa nimmt die Grippeaktivität teilweise noch zu.

Weltweit sind bis anhin mehr als 11'500 Menschen gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berücksichtigt für ihre Statistiken nur Todesfälle, die von den Gesundheitsdiensten als Folge der Schweinegrippe ausgewiesen werden. Der neue Erreger hatte sich seit April von Mexiko ausgehend rund um die Welt verbreitet.

(smw/sda)

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