Schweinegrippe-Impfung in der Schweiz nicht angesagt
publiziert: Sonntag, 1. Nov 2009 / 10:39 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 1. Nov 2009 / 20:21 Uhr

Bern - Die Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) betreffend die die Impfung gegen die Schweinegrippe kommt bei der Schweizer Bevölkerung schlecht an. 86,4 Prozent gaben in einer Umfrage an, sie wollten sich nicht vorsorglich impfen lassen.

Unangenehme Vorstellung.
Unangenehme Vorstellung.
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Der kleine Rest weiss es noch nicht. Im Auftrag von «SonntagsBlicks» und «il caffè» befragte das Meinungsforschungsinstitut Isopublic telefonisch 606 Personen. Die Frage, ob sie sich gegen die normale Grippe impfen lassen wollten, beantworteten 83,9 Prozent mit Nein.

Vor Reisen in ferne Länder sind 42,2 Prozent bereit, sich impfen zu lassen. Fast 60 Prozent der Befragten glauben, die Behörden hätten ihre Warnungen vor der Schweinegrippe übertrieben.

Jacques de Haller, der Präsident der Ärztevereinigung FMH, erklärte am Sonntagabend in der Tagesschau des Westschweizer Fernsehens TSR, hier sei noch Aufklärungsarbeit nötig. Die Schweinegrippetoten in der ganzen Welt seien etwas sehr Reales. In den USA seien tausend Menschen gestorben, in Grossbritannien mehrere hundert. Die Welle erreiche Europa.

De Haller gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich Angehörige der Risikogruppen am schnellsten impfen lassen. Darunter fallen Kinder von weniger als zwei Jahren, Chronischkranke und schwangere Frauen.

(bert/sda)

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Das Warten auf den Impfstoff gegen die Schweinegrippe dauert an.
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Es ist kaum zu glauben. Weshalb schreibt man nicht darüber warum sich die Leute nicht impfen lassen? Da wäre der Bevölkerung am Besten geholfen. Dass man nun Kinder unter 2 Jahre als „Impfkunden“ erhofft ist haarsträubend. Die sind nämlich nicht in der Lage sich zu informieren! Was hier geschieht ist schlimmer als ein offensichtlicher Krieg. Hier zeigt sich um was es geht. Sicher nicht um das Wohl der Menschen.
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