Schweinegrippe: WHO verkürzt Jahrestagung
publiziert: Donnerstag, 14. Mai 2009 / 21:39 Uhr

Genf - Die wichtigste Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird wegen der Schweinegrippe um fünf Tage verkürzt. WHO-Sprecherin Fadela Chaib bestätigte, dass der Ausbruch der Schweinegrippe der Hauptgrund dafür sei.

Gesundheitsminister müssen in ihren Ländern bleiben, um das (mutierte) Virus H1N1 zu beobachten.
Gesundheitsminister müssen in ihren Ländern bleiben, um das (mutierte) Virus H1N1 zu beobachten.
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Die verkürzte Dauer der Weltgesundheitsversammlung (WHA), die am 18. Mai beginnt, wurde auf der Website der Organisaton publiziert. «Gesundheitsminister und die Chefs der Gesundheitsbehörden müssen in ihren Ländern bleiben, um das (mutierte) Virus H1N1 zu beobachten», sagte Chaib der Nachrichtenagentur dpa.

Statt bis zum 27. tagen die Vertreter aus über 190 WHO-Mitgliedstaaten nun nur bis zum 22. Mai. Die WHA ist das wichtigste Entscheidungsgremium der UNO-Organisation und befasst sich unter anderem mit dem WHO-Budget, der bei über vier Milliarden Dollar liegt.

Hauptthema der 62. WHA in Genf wird in diesem Jahr die Schweinegrippe sein. Dabei dürfte es nach WHO-Angaben neben der Verhinderung einer Pandemie, also einer weltweiten Ausbreitung, vor allem um die Eindämmung der Infektionen in einzelnen Ländern und um Impfmassnahmen gehen. Dazu gehört auch ein Erfahrungsaustausch mit der Pharmaindustrie.

Die WHO gab weiter bekannt, dass sich die Ausbreitung des H1N1-Virus immer noch nicht verlangsamt hat, jedoch auf den amerikanischen Kontinent beschränkt bleibe. Die Zahl der Fälle sei in den letzten 24 Stunden um fast 800 angestiegen.

Von der Grippe seien insgesamt 6497 Menschen in 33 Ländern betroffen, 65 Menschen seien bisher daran gestorben. Am Vortag waren 5728 Menschen gemeldet worden.

(smw/sda)

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