Beachvolleyball-EM in Klagenfurt
Schweiz bei Europameisterschaften nur Aussenseiter
publiziert: Dienstag, 28. Jul 2015 / 07:30 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 28. Jul 2015 / 10:06 Uhr
Die Schweiz gehört nicht zu den Favoriten.
Die Schweiz gehört nicht zu den Favoriten.

An der Beachvolleyball-EM in Klagenfurt gehören die Schweizer nicht zu den erstgenannten Favoriten. Um in der finalen Phase noch dabei zu sein, sind Exploits nötig.

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Tanja Goricanec/Tanja Hüberli hatten vor einem Jahr in Cagliari erstmals international von sich reden gemacht. Mit EM-Silber hätten selbst die Tessinerin und ihre Schwyzer Kollegin nie gerechnet. Aktuell befinden sich die «Swiss Tanjas» nicht mehr in vergleichbarer Form. Die mittelmässigen Resultate haben ihnen das Leben insofern erschwert, als dass sie sich auf der World Tour wieder via Qualifikation ins Hauptfeld vorkämpfen müssen. Zuletzt in Yokohama hat das geklappt, in der Gruppenphase setzte es aber drei Niederlagen ab. Überhaupt läuft es Goricanec/Hüberli heuer nicht nach Wunsch. In den letzten sechs Turnieren waren vier geteilte 17. Ränge das Bestresultat.

Joana Heidrich und Nadine Zumkehr traten die komplizierte Anreise an die EM (von Yokohama via Frankfurt am Main und Ljubljana nach Klagenfurt) mit einem dringend benötigten Erfolgserlebnis an. Nach zwei herben Enttäuschungen an der WM (33.) und am Heimturnier von Gstaad (17.) erreichte das Duo am Grand Slam in Japan die vierte Top-10-Klassierung der Saison. Trotz der knappen Dreisatz-Niederlage im Achtelfinal (13:15 im Tiebreak) sprachen sie von einem wertvollen 9. Rang und «vor allem auch viel Selbstvertrauen», was nach den schwierigen letzten Wochen sehr, sehr hilfreich sei.

Die Sporen abzuverdienen

Für Nina Betschart und Nicole Eiholzer geht es am Wörthersee darum, sich in der Elite an Europameisterschaften die Sporen abzuverdienen. Die zunehmende Dichte im Spitzenfeld der Profis erschwert den jungen Innerschweizerinnen, die auf Juniorenstufe schon mehrfach EM-Gold geholt und dazu in Baku an den Europa-Spielen triumphiert haben, die Aufgabe. Deshalb wäre das Überstehen der Gruppenphase (acht Pools à vier Teams, der letzte scheidet aus) als Erfolg zu werten.

Für die Schweizer Männer wird die Aufgabe noch schwieriger als für die Frauen. Der resultatmässig einzige Ausreisser nach oben von Philip Gabathuler und Mirco Gerson war Platz 9 an der WM in Holland. Zuletzt in Yokohama bedeutete die zweite und letzte Runde der Qualifikation - wie auch für das vierte in Klagenfurt vertretene Schweizer Frauen-Tandem Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré - Endstation. In der Gruppenphase treffen Gabathuler/Gerson unter anderen auf die holländischen WM-Zweiten Reinder Nummerdor/Christiaan Varenhorst.

Alexei Strasser bestreitet die EM mit Jonas Kissling, weil die Teams in Originalbesetzung (Beeler/Strasser und Kovatsch/Kissling) aufgrund der zu niedrigen Punktzahl im Ranking des kontinentalen Verbandes nicht teilnahmeberechtigt gewesen wären.

 

(nir/Si)

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