Schweiz entsendet Militärbeobachter nach Darfur
publiziert: Mittwoch, 11. Feb 2009 / 15:05 Uhr

Bern - Bis zu vier unbewaffenete Schweizer Militärbeobachter nehmen an der gemeinsamen Mission der UNO und der Afrikanischen Union (AU) in Darfur teil. Das hat der Bundesrat entschieden und damit einem Antrag des Verteidigungsdepartements (VBS) zugestimmt.

Bis zu vier Militärbeobachter sollen an der Mission teilnehmen.
Bis zu vier Militärbeobachter sollen an der Mission teilnehmen.
3 Meldungen im Zusammenhang
Laut der Mitteilung des VBS war die Schweizer Mission bei der UNO im Sommer angefragt worden, ob die Schweiz Militärbeobachter in die sudanesische Krisenregion entsenden könne. Grundlage ist die UNO-Resolution vom 31. Juli 2007.

In Darfur gibt es seit 2003 brutale Auseinandersetzungen zwischen arabischen Reitermilizen, die von der Zentralregierung in Khartum unterstützt werden, und mehreren Rebellengruppen der schwarzen Bevölkerungsmehrheit. Nach Schätzungen der UNO sind bisher rund 300'000 Menschen ums Leben gekommen, Millionen wurden vertrieben.

(tri/sda)

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Sicherer
Sind ja Beobachter. Schauen wie die Anderen zu wie Leute abgeschlachtet werden und schreiben dann nutzlose Berichte nach Genf.

Bewaffnet werden sie nicht, damit sie sich selber nicht in den Fuss schiessen.
Unbewaffnet?
Wie sollen sich die zur Wehr setzen, wenn sie keine Waffen tragen dürfen?
.
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