«Festival der Natur»
Schweiz feiert Vielfalt der Natur
publiziert: Sonntag, 22. Mai 2016 / 18:06 Uhr
Die UNO hat die Jahre 2011 bis 2020 zur UNO-Dekade für die Biodiversität erklärt. (Symbolbild)
Die UNO hat die Jahre 2011 bis 2020 zur UNO-Dekade für die Biodiversität erklärt. (Symbolbild)

Bern - Auf den Spuren des Fischotters oder der Römertulpe: Mehrere zehntausend Naturbegeisterte haben am Wochenende das «Festival der Natur» gefeiert. In der ganzen Schweiz gab es über 700 Veranstaltungen zu Natur, Artenvielfalt und Ökologie.

Angeboten wurden anlässlich des internationalen Tags der Biodiversität Exkursionen und Wanderungen und auch Ausstellungen oder Informationsstände, wie das Koordinationsbüro des Festivals am Sonntag mitteilte.

Es sei gelungen, «zahlreichen Menschen die Schönheiten der Natur zu zeigen und auf die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser Leben aufmerksam zu machen», wurde Werner Müller, Geschäftsführer von BirdLife Schweiz und Mitinitiant des Festivals im Communiqué zitiert.

Im Kanton Wallis veranstalteten Schulen Naturschutztage, in Lenzburg AG gab es Renaturierungsprojekte zu entdecken und in Bern konnten sich Interessierte auf die Spuren des Fischotters begeben.

Im Goms gab es zu Ehren der seltenen Römertulpe ein Tulpenfest. Sogar während der Nacht konnten Abenteuerlustige ausschwärmen. In der Bolle di Magadino beobachteten sie nachtaktive Tiere.

In Zürich bot der Verbund Lebensraum Zürich das «Abenteuer StadtNatur», wie die Veranstalter mitteilten. In einer Matiné las etwa Franz Hohler.

UNO-Dekade für die Biodiversität

Organisiert wurde das Festival der Natur von zahlreichen Umweltorganisationen, darunter BirdLife Schweiz, Forum Biodiversität, Info Flora, Naturama, Pro Natura, WWF sowie Schweiz Tourismus und den Schweizer Wanderwegen. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) unterstützte das Festival.

Die UNO hat die Jahre 2011 bis 2020 zur UNO-Dekade für die Biodiversität erklärt. Damit war der Aufruf verbunden, die Öffentlichkeit möge sich für die biologische Vielfalt einsetzen.

In der Schweiz ist rund die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten bedroht, wie es in der Mitteilung des Koordinationsbüros weiter heisst. Übernutzung und Verschmutzung natürlicher Lebensräume seien dafür verantwortlich.

Der Bund hat mit einer nationalen Strategie Biodiversität reagiert. Ein Aktionsplan soll die darin formulierten Ziele konkretisieren und die nötigen Massnahmen in die Wege leiten.

(kjc/sda)

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