Schweiz höchst attraktiv für Gutverdienende
publiziert: Donnerstag, 14. Feb 2008 / 13:32 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Feb 2008 / 13:49 Uhr

Bern - Die Schweiz ist für Personen mit hohem Einkommen attraktiv: Nach Singapur (11 Prozent) und Hongkong (16,3 Prozent) müssen hochqualifizierte Arbeitskräfte hier mit 24 Prozent am drittwenigsten Steuern zahlen.

Bei 24 Prozent Besteuerung bleibt eine Menge Geld vom Lohn übrig.
Bei 24 Prozent Besteuerung bleibt eine Menge Geld vom Lohn übrig.
Ein Arbeitgeber im steuerlich attraktivsten Schweizer Kanton Zug muss für seinen Arbeitnehmer demnach 132'000 Euro (rund 212'400 Franken) aufwenden, wenn er diesem umgerechnet ein Einkommen von 100'000 Euro (161'000 Franken) nach Steuern und Abgaben garantieren will, wie aus demTaxation-Index 2007 des Konjunkturforschungs-Instituts BAK Basel hervorgeht.

Innerhalb der Schweiz folgen nach Zug der Kanton Obwalden (133'000 Euro) und der Kanton Schwyz (134'000 Euro). Der Kanton Waadt schneidet mit 162'000 Euro am schlechtesten ab. Er bildet das Schlusslicht zusammen mit Basel-Land (160'077 Euro) und Genf (157'283 Euro).

Die Steuerbelastung in europäischen Konkurrenzstandorten der Schweiz ist deutlich höher: So betragen die Kosten für eine hochqualifizierte Arbeitskraft in Belgien (teuerster Standort in Europa) 240'000 Euro.

Weltweit betrachtet belasten nur noch die Slowakei (136'269 Euro) und die beiden US-Staaten Texas (146'445 Euro) und Kalifornien (164'824 Euro) Gutverdienende ähnlich tief wie in der Schweiz. In den beiden Steuer-Oasen Singapur und Hongkong bezahlen die Arbeitgeber weniger als 120'000 Euro.

(fest/sda)

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