Schweiz investiert überdurchschnittlich in ihr Bildungssystem
publiziert: Dienstag, 14. Sep 2004 / 12:39 Uhr

Bern - Über 11 000 Franken pro Jahr investiert die Schweiz in jedes Schulkind und jeden Studierenden. Damit liegt die Schweiz deutlich über dem OECD-Durchschnitt, wie der OECD-Bildungesbericht zeigt. Dieser liegt bei rund 7800 Franken.

Das schweizer Bildungssystem ist das teuerste der Welt.
Das schweizer Bildungssystem ist das teuerste der Welt.
Wie das Bundesamt für Statistik aus dem Bericht zitiert, hat die Schweiz insgesamt 5,3 Prozent ihres Bruttoinlandprodukts für die Bildung aufgewendet. Zwischen 1995 und 2001 sind die Bildungsausgaben der Schweiz pro Schüler der Primar- und Sekundarstufe stabil geblieben. In den meisten Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa (OECD) sind sie hingegen gestiegen.

Demgegenüber hat die Schweiz in derselben Zeit ihre Ausgaben für die Lernenden der Tertiärstufe erhöht. Dies geschah im Zusammenhang mit dem Aufbau der Fachhochschulen.

82 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 25 bis 64 Jahren verfügen mindestens über eine Ausbildung der Sekundarstufe II (Gymnasium oder Berufslehre). Das OECD-Mittel liegt lediglich bei 65 Prozent.

37 Prozent der Bevölkerung hat einem Abschluss auf der Tertiärstufe - 19 Prozent ein Diplom der höheren Berufsbildung, 18 Prozent einen Hochschulabschluss. Die Schweiz liegt damit um fünf Prozentpunkte unter dem internationalen Mittel.

Das Schweizer Bildungssystem ist nicht zuletzt wegen des hohen Lohnniveaus eines der teuersten der Welt. Der Aufwand für das Schulpersonal macht auf der nicht-tertiären Stufe 85 Prozent der laufenden Ausgaben aus; auf der Tertiärstufe sind es 77 Prozent. Der OECD-Durchschnitt beträgt 81 Prozent, beziehungsweise 67 Prozent.

(rr/sda)

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