Eine Raumfahrtnation
Schweiz ist bei Aktivitäten im Weltraum vorne mit dabei
publiziert: Donnerstag, 24. Mai 2012 / 15:59 Uhr
Die Kampagne «Weltraum Schweiz» wird lanciert.
Die Kampagne «Weltraum Schweiz» wird lanciert.

Bern - Die Schweiz ist eine Raumfahrtnation: Sie ist an fast allen europäischen Raumfahrtmissionen beteiligt. Um den Schweizer Beitrag wie auch den Nutzen der Weltraumtechnologie zu betonen, lanciert die Schweizer Raumfahrtindustrie in Bern die Kampagne «Weltraum Schweiz».

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Obwohl das Weltall die Menschen fasziniert, ist vielen Leuten nicht bewusst, dass die Schweiz bei Aktivitäten im Weltraum ganz vorne mit dabei ist. Mit der Kampagne will die Swiss Space Industries Group (SSIG) dieses Wissen verstärken und die Spitzenposition der Schweiz in der internationalen Raumfahrt verteidigen.

Fast jeder europäische Satellit, der um die Erde kreist, fast jede Forschungsmission, die in die Tiefen des Weltraum reist, enthält Schweizer Technologie. Die Schweiz ist Gründungsmitglied der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und übernimmt zudem im November gemeinsam mit Luxemburg deren Präsidentschaft.

Auch im Schweizer Alltag spielt Raumfahrttechnologie eine grosse Rolle. Dank ihr haben wir fast immer und überall Handyempfang, präzise Navigationsgeräte und genaue Wettervorhersagen. «Ohne Raumfahrt geht in der Schweiz nicht viel - und ohne die Schweiz geht nicht viel in der Raumfahrt», sagte Peter Guggenbach, Präsident der SSIG, vor den Medien.

Schweizer Forscher und Astronauten

Die anwesenden Wissenschaftler wiesen auf die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für die Schweiz hin. «Von der Beteiligung der Schweizer Wissenschaft an der internationalen Weltraumforschung profitiert unser Land als Forschungs- und Bildungsstandort», sagte Willy Benz, Direktor des physikalischen Instituts der Universität Bern.

Die Schönheit des Weltalls - und die gesellschaftliche Bedeutung seiner Erkundung - betonte der bislang einzige Schweizer Astronaut, Claude Nicollier. Zudem trifft laut Nicollier auch der umgekehrte Fall zu: «Ohne die Schweiz geht nichts.»

(bg/sda)

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