Schweiz legt Bericht zum Kyoto-Protokoll vor
publiziert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 12:51 Uhr

Bern - Ohne den Kauf von Emissionsrechten im Ausland dürfte die Schweiz die Ziele des Kyoto-Protokolls kaum erreichen.

Die Wälder könnten sich an die Ziele anrechnen lassen.
Die Wälder könnten sich an die Ziele anrechnen lassen.
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Gemäss einem Bericht des Bundesrats darf sie zwischen 2008 und 2012 maximal 242,65 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausstossen.

Dies entspricht einer Reduktion von 8 Prozent gegenüber den 1990 emittierten Treibhausgasen, zu der sich die Schweiz im Rahmen der Konvention verpflichtet hat. Dieses Ziel dürfte sie aber um rund 2,5 Millionen Tonnen jährlich verfehlen.

Gemäss dem vorgelegten Bericht an die Klimakonvention wird nun eine Datenbank über Kauf und Verkauf von Emissionsrechten aufgebaut. Damit hätte die Schweiz die Möglichkeit, solche Rechte im Ausland zu kaufen, falls die Kyoto-Ziele nicht erreicht werden.

Grundlagendaten erheben

Eine weitere Möglichkeit zur Erreichung der Vorgaben besteht darin, sich die wachsenden Wälder an die Ziele anrechnen zu lassen.

Für die Nutzung dieser so genannten CO2-Senke werden derzeit Grundlagendaten erhoben, wie der Bundesrat in dem Bericht darlegt. Wieviel der Waldzuwachs zur Zielerreichung beiträgt, lasse sich aber im Voraus nicht beziffern.

Das Papier zur ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls von 2008 bis 2012 wird nun von Experten der Klimakonvention geprüft. Geben sie grünes Licht, erhält die Schweiz per 2008 vollberechtigte Mitwirkung am Kyoto-Protokoll.

Das Ringen geht weiter

Die Festlegung der Emissionsreduktionsziele für die Zeit nach 2012 steht auf der Tagesordnung der am Montag eröffneten 12. Weltklimakonferenz in Nairobi. An der Ministerrunde der Konferenz nimmt kommende Woche auch Bundespräsident Moritz Leuenberger teil.

Auch in der Schweiz geht das Ringen um Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses weiter: Die Vorlage für eine CO2-Abgabe auf Heizöl liegt beim Ständerat, nachdem der Nationalrat im Juni eine etappenweise Einführung beschlossen hatte.

Auf Benzin und Diesel wird bereits seit dem 1. Oktober 2005 eine Abgabe von 1,5 Rappen erhoben.

(rr/sda)

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