Schweiz schlägt China mit 4:1
publiziert: Samstag, 3. Jun 2006 / 19:55 Uhr / aktualisiert: Samstag, 3. Jun 2006 / 21:00 Uhr

Mit einem Blitzstart in die zweite Halbzeit legte die Schweiz die Basis zum verdienten 4:1-Erfolg gegen China.

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Je zwei Tore zum Sieg im letzten von drei WM-Vorbereitungsspielen erzielten Alex Frei und Marco Streller.

Die Gala mit zwei Toren in den ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel überstrahlen die nicht durchwegs positiven Eindrücke der ersten Hälfte.

Übermütige Schweizer

Die Schweizer starteten engagiert, zuweilen gar übermütig in die Partie, was der Genauigkeit in den Zuspielen allerdings wenig zuträglich war. Trotz des aggressiven Pressings in den ersten Minuten blieben gefährliche Aktionen vor dem Tor von Leilei Li aus; so sehr fehlte die nötige Bindung zwischen dem Mittelfeld und den beiden Angreifern Alex Frei und Marco Streller.

So entstand die beste Chance der Schweiz nach einem haarsträubenden Abwehrfehler der Chinesen; doch Frei vergab aus 16 Metern kläglich. Nach einer Viertelstunde ohne nennenswerte Aktionen nach vorne verfielen die Schweizer in eine Art Lethargie.

Fehler im Mittelfeld

Ricardo Cabanas und Johann Vogel leisteten sich im Mittelfeld zu viele Fehler, auf den Seiten blieben David Degen und Raphaël Wicky ohne Wirkung. So fiel der Führungstreffer fünf Minuten vor der Pause praktisch aus dem Nichts, war jedoch herrlich herausgespielt. Cabanas verlagerte das Spiel geschickt auf die rechte Seite zu David Degen, dessen Flanke Wicky über Freund und Feind wieder in die Mitte spielte, wo Frei ohne Mühe seinen 24. Treffer fürs Nationalteam erzielte.

Mit zunehmender Fortdauer der Partie fanden die Chinesen den Weg vors Schweizer Tor. In der 25. Minute rettete nach einem Kopfball von Peng Han der Pfosten für den bereits geschlagenen Pascal Zuberbühler, der von den Fans hinter seinem Tor gleichsam konsequent und unverständlich ausgepfiffen wurde.

Befreitere zweite Halbzeit

Erst nach der Pause und mit der Führung im Rücken spielten die Schweizer befreiter auf und profitierten dabei von zwei groben Schnitzern der Abwehr der Asiaten. Nach 90 Sekunden der zweiten Halbzeit faustete Leilei Li nach einer Flanke David Degens direkt Marco Streller an, von dessen Körper der Ball ins Tor flog.

Und nur drei Minuten später stoppte Weifeng Li Ludovic Magnin im Strafraum mit einem Foul, und Alex Frei verwandelte den fälligen Penalty zum 3:0. In der 60. Minute gelang Streller nach herrlichem Steilzuspiel von Xavier Margairaz gar noch der vierte Treffer für die SFV- Auswahl. Das Tor der Chinesen durch Dong fiel in der Nachspielzeit.

Schweiz - China 4:1 (1:0)

Hardturm. -- 16 000 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Stokes (Irl). -- Tore: 40. Frei 1:0. 47. Streller 2:0. 49. Frei (Foulpenalty) 3:0. 73. Streller 4:0. 91. Dong 4:1.

Schweiz: Zuberbühler (46. Benaglio); Behrami (42. Philipp Degen), Müller (71. Yakin), Grichting, Magnin; David Degen, Cabanas (63. Dzemaili), Vogel (46. Margairaz), Wicky (46. Spycher); Frei, Streller.

China: Li Leilei; Xu Yunlong (80. Zhang Yaokun), Ji, Li Weifeng, Cao; Gao (56. Shi), Zheng (74. Zhao Xuri), Zhao Junzhe (80. Li Tie), Xu Liang (67. Yan); Han (56. Dong), Li Jinyu.

Bemerkungen: Schweiz ohne Senderos (geschont). Länderspiel-Debüt von Benaglio.

(ht/Si)

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