Verbot von Dum-Dum-Geschossen
Schweiz setzt sich für Waffenverbot ein
publiziert: Freitag, 30. Nov 2001 / 13:53 Uhr

Bern - Die Schweiz setzt sich für ein aktualisiertes Verbot der Dum-Dum-Geschosse und die Beschränkung von Streubomben ein. Mit diesem Mandat geht ihre Delegation an die Konferenz zum Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung bestimmter konventioneller Waffen (CCW).

Bei der Reglementierung der Submunition verlangt die Schweiz für Streubomben eine Zuverlässigkeit von mindestens 98 Prozent, um die Langzeitgefahr durch spätere Explosionen zu verringern. Ein Moratorium befürwortet sie nicht, weil solche Munition für ihre Landesverteidigung wichtig sei.

Aktualisieren will die Schweiz das Verbot von Kleinkalibermunition, die massive innere Verletzungen hervorruft (Dum-Dum-Geschosse). Der technische «Fortschritt» ermögliche die Dum-Dum-Wirkung auch durch mehrere kleinkalibrige Geschosse.

Die Konferenz findet vom 11. bis 21. Dezember in Genf statt.

(kil/sda)

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