Schweiz trotz Tamiflu-Resistenzen gewappnet
publiziert: Donnerstag, 5. Jun 2008 / 10:03 Uhr

Bern - Tamiflu verliert seine Wirkung gegen Grippe-Viren. Der Bundesrat hat bestätigt, dass in der Schweiz bei jeder achten Probe des Influenza-Erregers vom Typ A eine Tamiflu-Resistenz festgestellt wurde, in Europa sogar bei jeder fünften.

Die Strategie des Bundes stütze sich nicht nur auf Tamiflu.
Die Strategie des Bundes stütze sich nicht nur auf Tamiflu.
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In seiner Antwort auf eine Interpellation von Ständerat Philipp Stähelin (CVP/TG) bezieht sich der Bundesrat auf den Subtyp H1N1. Dabei handelt es sich um den zu Beginn der Grippe-Saison 2007/08 verbreitetsten Grippe-Erreger.

An seiner Pandemieplanung will der Bundesrat aber nichts ändern. Trotz der Resistenzen sei die Schweiz gegen eine allfällige Vogelgrippe-Pandemie geschützt. Auch stütze sich die Strategie des Bundes nicht nur auf Tamiflu, sondern auf eine ganze Reihe von Massnahmen.

In Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und den europäischen Organen werde diese Strategie aber laufend überprüft. In diesem Zusammenhang nehme das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auch die Anwendung antiviraler Medikamente unter die Lupe.

(bert/sda)

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