Schweiz und China intensivieren Zusammenarbeit
publiziert: Freitag, 2. Jun 2006 / 16:01 Uhr

Bern - Staatssekretär Michael Ambühl hat während einem offiziellen Arbeitsbesuch in China die Intensivierung der bilateralen Beziehungen vorangetrieben.

Staatssekretär Michael Ambühl.
Staatssekretär Michael Ambühl.
Dabei steckten die Schweiz und China die gewünschten Themenfelder ab.

Der Chef der Politischen Direktion im Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) traf in Peking mit seinem Amtskollegen Zhang Yesui sowie mit Aussenminister Li Zhaoxing zu einem Höflichkeitsbesuch zusammen.

Austauschmechanismus vereinbart

Ambühl und Vize-Minister Zhang kamen überein, die bilateralen Beziehungen auszubauen und zu intensivieren. Sie erörterten das von der Schweiz gewünschte Freihandelsabkommen, Fragen im Zusammenhang mit dem geistigen Eigentum und den Menschenrechtsdialog, wie das EDA mitteilte.

Bereits anlässlich des Besuches von Aussenminister Li in Bern vom Februar war ein Austauschmechanismus zwischen beiden Ländern vereinbart worden. Details dazu arbeitete Ambühl nun in Peking aus.

Der China-Besuch des Staatssekretärs stehe im Rahmen der 2005 vom Bundesrat vorgenommenen Standortbestimmung, erläuterte EDA-Sprecher Lars Knuchel auf Anfrage. Dabei war China als eine jener Weltregionen bestimmt worden, mit denen die Schweiz ihre Beziehungen ausbauen will.

(bsk/sda)

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