Schweiz und Italien prüfen Zusammenarbeit bei Gas-Speicherung
publiziert: Samstag, 29. Sep 2012 / 13:47 Uhr
Erdgas Rohrverlegungs-Verfahren auf hoher See. (Symbolbild)
Erdgas Rohrverlegungs-Verfahren auf hoher See. (Symbolbild)

Bern - Die Schweiz und Italien prüfen bei der Speicherung von Gas eine mögliche Zusammenarbeit. Diese soll Schweizer Unternehmen ermöglichen, sich an der Nutzung von unterirdischen Gasspeichern in Italien zu beteiligen.

Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
6 Meldungen im Zusammenhang
Wie das Bundesamt für Energie (BFE) am Samstag mitteilte, ging es beim jährlichen Energiedialog zwischen der Schweiz und Italien auch um die Förderung erneuerbarer Energien und die Verstärkung der angewandten Energieforschung. Das Treffen fand am Donnerstag und Freitag auf dem Grimselpass statt.

Zudem diskutierten die Delegationen unter der Leitung von BFE-Direktor Walter Steinmann und Leonardo Senti, Leiter des Energiedepartements des italienischen Wirtschaftsministeriums, auch die jeweiligen neuen nationalen Energiestrategien, die sich in beiden Ländern in der Vernehmlassung befinden.

Gaspipeline durch Adria

Beide Seiten begrüssten im weiteren, dass das Projekt einer Gaspipeline durch die Adria von den beteiligten Ländern vorangetrieben wird. Am Donnerstagabend hatten die Aussenminister Italiens, Griechenlands und Albaniens in New York eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Unterstützung des Trans Adriatic Pipeline Projekts (TAP) unterzeichnet.

Die TAP spielt bei der Verbesserung der europäischen Gasinfrastruktur eine wichtige Rolle. Die Pipeline soll ab 2018 Gas aus Aserbaidschan nach Italien und in die Schweiz transportieren und damit einen strategischen Beitrag zur Gasversorgungssicherheit beider Länder leisten, wie das BFE schreibt.

Mit 42,5 Prozent namhaft am Projekt beteiligt ist das Schweizer Energiehandelsunternehmen EGL, eine Tochter der Axpo. Weitere Anteile halten Statoil aus Norwegen (42,5 Prozent) und die deutsche E.On Ruhrgas (15 Prozent). Erdgas ist - hinter Erdöl und Elektrizität - die drittwichtigste Energiequelle der Schweiz. Der Gesamtbedarf wird importiert.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Gas aus Aserbaidschan wird durch die Trans Adriatic Pipeline (TAP) nach Europa geleitet. Volkswirtschaftsminister ... mehr lesen
Schneider-Ammann: Gas aus Aserbaidschan wird durch die Trans Adriatic Pipeline (TAP) nach Europa geleitet. (Archivbild)
Aarau - In der Schweiz müssen die Stromnetze, die erneuerbaren Energien und ... mehr lesen
Die Leitungen müssen mit dem Verteilernetz abgestimmt werden.
Wind und Sonne sind unterschiedlich aktiv: Speicher bieten sich an.
Green Investment Erneuerbarer Strom lässt sich in ein Erdgassubstitut verwandeln. Bisher wird aus Gas Strom erzeugt. Jetzt gehen ... mehr lesen
Moskau/Kiew - Mitten im tiefsten Winter erhält Westeuropa kein Gas mehr aus Russland über die Ukraine. Nach Angaben des ... mehr lesen
Europa muss seine Gasvorräte anzapfen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Russland sitzt am langen Hebel - mit Auswirkungen für europäische Kunden.
Kiew/Sofia - Bei eisigen Temperaturen ist die Versorgung mit russischem Erdgas in Teilen Europas zusammengebrochen. Der ... mehr lesen 1
Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
Immer wieder wird der Grenzwert des Feinstaubes in der Luft überschritten - schlimme Folge, Menschen sterben früher.
Immer wieder wird der Grenzwert des ...
Feinstaub  Bern - Obwohl die Luft sauberer geworden ist, werden die Grenzwerte für gesundheitsschädlichen Feinstaub in der Schweiz regelmässig überschritten. Beim Klimaschutz müsse die Lufthygiene besser berücksichtigt werden, fordern deshalb die Akademien der Wissenschaften Schweiz. 
Belastung durch Feinstaub 2013 gesunken Bern - Die Luft in der Schweiz ist im letzten Jahr besser geworden. Die Belastung ...
Leuthard soll Klima-Schutzpatronin werden Bern/New York - Die Schweiz soll sich verbindliche Klimaziele setzen und die ...
Treibhausgaskonzentration laut UNO-Bericht auf neuem Rekord-Hoch Genf - Die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre ...
UNO-Klimagipfel - Schweiz  New York - Die Schweiz prüft die Einzahlung von 100 Millionen Dollar in den «Green Climate Fund». ...   3
Doris Leuthard.
Obama fordert mehr Engagement im Kampf gegen Klimawandel New York - Mehr als 100 Staats- und Regierungschefs haben beim UNO-Klimagipfel mehr Engagement im Kampf für den ...
Titel Forum Teaser
  • Odyss aus Sachseln 2
    Feindbild Wäre die Schweiz ein börsenkotiertes Unternehmen würde bei soviel ... heute 00:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2519
    Warum? "steht ein mobiler Sicherheitsdienst des Kantons im Einsatz" "Warum?" ... gestern 18:44
  • tigerkralle aus Winznau 99
    Fremde Richter Nein Fremde Richter brauchen wir nicht !!! Eher verzichten wir auf die ... gestern 15:23
  • EdmondDantes1 aus Zürich 12
    werte Kassandra Habe Frau Stämpflis Passage nicht so verstanden, dass Sie Angela nicht ... gestern 09:02
  • Vitalis aus Hallau 45
    und die Einkommenslosen? Wer stellt die luxuriösen staatlichen Raubzüge am Existenzminimum von ... gestern 08:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1025
    Glaube ich nicht, Herr EdmondD. Politik ist auch die Kunst des Möglichen, nicht nur die Vertretung von ... Fr, 24.10.14 18:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1025
    Für mich ist die EU keineswegs ein Feindbild, schon gar nicht, wenn ich mir unsere Exporte ... Fr, 24.10.14 17:45
  • Odyss aus Sachseln 2
    Schützenhilfe aus D Kavallerie, Zuckerbrot und Peitschen (P. Steinbrück) sind aus der ... Fr, 24.10.14 14:16
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 5°C 10°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 10°C leicht bewölkt nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
St.Gallen 6°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 7°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 7°C 13°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 8°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 10°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten