Unihockey
Schweiz verliert Bronzespiel gegen Tschechien
publiziert: Sonntag, 14. Dez 2014 / 14:49 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Dez 2014 / 18:55 Uhr
Trotz Dauerdruck in der Schlussphase wollte den Schweizern der Ausgleich nicht mehr gelingen.
Trotz Dauerdruck in der Schlussphase wollte den Schweizern der Ausgleich nicht mehr gelingen.

Die Schweizer Unihockey-Nati reist ohne Medaille von der WM heim. Einen Tag nach dem 1:10-Debakel gegen Schweden verlieren die Schweizer das Spiel um Platz 3 gegen Tschechien mit 3:4.

Dass die Schweizer an der zehnten WM zum vierten Mal ohne Medaille bleiben, kommt nicht unbedingt überraschend. Bereits in der Vorbereitung hatten sie gegen die anderen drei "Grossen" des Unihockeys keine Partie gewonnen. Die Befürchtungen bewahrheiteten sich in Göteborg. Zu viele (im Vorfeld angeschlagene) Spieler präsentierten sich nicht in Bestform, die nach der Heim-WM vor zwei Jahren in Form von Rücktritten verloren gegangene Routine vermochte das Team von Trainer Petteri Nykky nicht wettzumachen.

Im Spiel um Bronze gegen Erzrivale Tschechien sah es zu Beginn aber noch gut aus. Emanuel Antener und Patrick Mendelin schossen die Schweizer bis in die 5. Minute mit 2:0 in Führung. Nach dem vielleicht besten Drittel an dieser WM brachen die Schweizer in den zweiten 20 Minuten ein. Tschechien glich zweimal aus und ging sieben Sekunden vor der zweiten Pause im Powerplay 4:3 in Führung. Es war bereits der Schlusspunkt in diesem Spiel. Trotz Dauerdruck in der Schlussphase wollte den Schweizern der Ausgleich nicht mehr gelingen.

Podest verpasst

Während die Tschechen nach ihrer misslungenen letzten WM (7.) auf das Podest zurückkehrten, blieb der Schweiz wie bereits 1996 (5.), 2004 und 2010 (jeweils 4.) nur ein Ehrenplatz. Bereits vor vier Jahren in Helsinki hatten die Tschechen die Schweizer im Bronze-Spiel bezwungen (9:3).

Den WM-Titel holte sich wie erwartet Titelverteidiger und Gastgeber Schweden. Beim 3:2-Sieg im Final gegen Finnland hatte der haushohe Favorit, der zum achten Mal triumphierte, aber härter zu kämpfen als ihm lieb sein konnte. Die Schweden gerieten im ersten Drittel vor über 12'000 Fans 0:2 in Rückstand, drehten die Partie aber in den folgenden 40 Minuten. Den Siegtreffer nach exakt 47 Minuten erzielte Henrik Stenberg.

Schweiz - Tschechien 3:4 (2:0, 1:4, 0:0)

Scandinavium, Göteborg (Sd). - 9145 Zuschauer. - SR Skoog/Hamberg (Sd). - Tore: 2. Antener 1:0. 5. Mendelin (Zürcher) 2:0. 24. Curney (Jendrisak) 2:1. 30. (29:10) Tokos (Suchanek) 2:2. 31. (30:42) Matthias Hofbauer (Scalvinoni) 3:2. 37. Doza (Sykora) 3:3. 40. (39:53) Jendrisak (Tomasik/Ausschluss Matthias Hofbauer) 3:4. - Strafen: je 2mal 2 Minuten.

Schweiz: Pascal Meier; Stucki, Bolliger; Graf, Kuchen; Schmocker, Friolet; Gerber; Fankhauser, Matthias Hofbauer, Scalvinoni; Maurer, Christoph Hofbauer, Antener; Zimmermann, Zürcher, Mendelin; Engel, Dominioni.

Tschechien: Kafka; Deutsch, Podhrasky; Veltsmid, Suchanek; Jelinek, Sykora; Hermansky; Curney, Jendrisak, Natov; Sladky, Tomasik, Tokos; Doza, Mikes, Zozulak; Fridrich, Ondrusek.

Bemerkungen: Schweiz ohne Christoph Meier (verletzt) und Hitz (Ersatztorhüter). Tiemout Schweiz (59:45). Schweiz ab 59:02 ohne Torhüter.

 

(asu/Si)

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