Schweiz warnt vor Reisen nach Tunesien
publiziert: Donnerstag, 13. Jan 2011 / 20:14 Uhr

Bern - Die Schweiz rät von Reisen nach Tunesien ab. Hintergrund sind die sozialen Unruhen, bei denen in dem nordafrikanischen Land Dutzende Menschen getötet wurden, darunter eine schweizerisch-tunesische Doppelbürgerin.

8 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Reisehinweise für: Tunesien
Zur Zeit der Publikation rät das EDA von Reisen nach Tunesien ab.
eda.admin.ch

Nach Einschätzung des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) muss mit weiteren gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften gerechnet werden. «Auch eine weitere Verschlechterung der Lage ist möglich», schreibt das EDA in seinen Reisehinweisen im Internet.

«Bis zur Klärung der Lage wird deshalb von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Tunesien abgeraten», heisst es weiter. Wer dennoch reise, solle sich unter anderem ständig über die Sicherheitslage informieren und Anweisungen der Behörden wie Ausgangssperren beachten.

In den vorherigen Reisehinweisen hatte das EDA die politische Lage in Tunesien als «stabil» bezeichnet, auch wenn das Aussendepartement auf die Demonstrationen in der Hauptstadt Tunis und anderen Städten hinwies und Reisenden unter anderem riet, grosse Menschenansammlungen und Kundgebungen zu meiden.

Wenn das EDA eine Reisewarnung ausspricht, können Touristen bereits gebuchte Reisen bei den Veranstaltern kostenlos annullieren oder umbuchen. Tunesien ist in der Schweiz ein beliebtes Reiseland.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Dschungelbuch In Tunesien und in Ägypten rumort ... mehr lesen 2
Nur sicher mit Diktator? Strand in Nordafrika.
Leere Kulturstätte in Tunesien.
Crawley/Bern - Wegen der Unruhen ... mehr lesen 2
Tunis - In Tunis haben erneut Tausende Menschen für einen Rücktritt des Dauerpräsidenten Zine al-Abidine Ben Ali demonstriert. Die Zahl der Menschen auf den Strassen der Hauptstadt werde minütlich grösser, berichteten Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Augenzeugen. mehr lesen 
Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali.
Tunis - In Tunesien setzen die sozialen Unruhen Langzeit-Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali offenbar soweit unter Druck, dass er sich erstmals zu Konzessionen bereit zeigt. In einer ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Tunis - In Tunesien weiten sich die gegen das Regime gerichteten sozialen ... mehr lesen
Die Polizei versucht gegen die Demonstranten anzukommen.
Tunis - In mehreren Armenvierteln von Tunis ist es trotz einer Ausgangssperre am Mittwochabend zu schweren Krawallen mit zahlreichen Verletzten gekommen. Nach unbestätigten Berichten gab es in der tunesischen Hauptstadt erneut Tote. mehr lesen 
Paris - Die tunesische Regierung hat eine Ausgangssperre über die Hauptstadt verhängt. Die schweren Unruhen in dem nordafrikanischen Land hatten am Mittwoch erstmals auch Tunis erfasst. mehr lesen 
weil der
Adolf auch aus Österreich kam.
Warum lese ich dies auf einer österreichischen Internetseite?
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem Warschauer Gipfel vor grossen Herausforderungen. Einen neuen ... mehr lesen   1
Die NATO sei weiterhin an einem Dialog mit Russland interessiert.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 5°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Nebel
Basel 5°C 8°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
St. Gallen 3°C 4°C stark bewölkt, Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, Flocken Nebel
Bern 3°C 5°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Nebel
Luzern 4°C 6°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Nebel
Genf 5°C 7°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Lugano 8°C 12°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten