Schweiz will sich stärker an UNO-Friedensmissionen beteiligen
publiziert: Montag, 29. Mrz 2004 / 21:29 Uhr

New York - Die Schweiz will helfen, UNO-Einsätze zur Friedenssicherung zu stärken. Dies sagte der Schweizer Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Jenö Staehelin, vor dem Komitee für friedenserhaltende Operationen in New York.

Jenö Staehelin mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan. (Bild: Archiv)
Jenö Staehelin mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan. (Bild: Archiv)
Das Schweizer Volk habe im vergangenen Jahr eine Armeereform angenommen, erläuterte der Botschafter. Diese Reform gebe dem Land die Möglichkeit, grössere Beiträge zu leisten und mehr Truppen zu entsenden.

Der Beitrag der Schweiz an UNO-Friedensbemühungen sei noch bescheiden. Im Moment seien 220 Schweizer Soldaten im Kosovo engagiert. Zudem stelle die Schweiz Armeebeobachter, Zivilpolizei und Experten bei UNO-Friedensmissionen im Nahen Osten, Georgien, dem Kongo und Äthiopien.

Die Schweiz sei zudem unter den 15 grössten Beitragszahlern, sowohl zum gesamten UNO-Budget wie für Friedensmissionen, sagte Staehelin.

Die signifikante Zunahme von Friedensmissionen und der grössere Personalaufwand zeige, dass die UNO-Friedensbemühungen für alle Nationen eine grosse Herausforderung böten.

(bert/sda)

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