Schweiz zielt auf Freihandelsabkommen
publiziert: Montag, 12. Mai 2008 / 12:15 Uhr / aktualisiert: Montag, 12. Mai 2008 / 13:49 Uhr

Peking - Die Schweiz und China wollen ihre Gespräche über den Abschluss eines Freihandelsabkommens zwischen den beiden Staaten fortsetzen. Nach einem dreitägigen China-Besuch lobte Bundesrätin Doris Leuthard die Qualität des Dialogs.

Doris Leuthard zeigte sich erfreut über die positiven Gespräche. (Archivbild)
Doris Leuthard zeigte sich erfreut über die positiven Gespräche. (Archivbild)
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Leuthard traf mit Handelsminister Chen Deming zusammen um mit ihm die Fortsetzung der bereits aufgenommenen Gespräche über ein Übereinkommen zur Vertiefung der Handelsbeziehungen beider Staaten zu besprechen.

Die Vorsteherin des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD) zeigte sich erfreut über die positiven Gespräche mit Chen und den übrigen Gesprächspartnern.

Von Seiten des Industrieministeriums seien Bedenken gegen ein Freihandelsabkommen geäussert worden, sagte EVD-Sprecher Christophe Hans auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Das Ministerium befürchte Einbussen für die Maschinen-, Chemie- und Pharmaindustrie.

Damit stehe der Abschluss eines Freihandelsabkommens für Güter und Dienstleistungen zwar nicht unmittelbar bevor, doch der Prozess dahin werde fortgesetzt, sagte Hans weiter.

Machbarkeitsstudie

China müsse noch eine Machbarkeitsstudie fertigstellen. Die Schweiz habe ihre Studie bereits abgeschlossen. Bei einem Besuch Leuthards im Juli 2007 hatte sie diese separaten Abklärungen mit Chens Vorgänger Bo Xilai vereinbart.

Liegen diese vor, geht es in einem weiteren Schritt darum, eine gemeinsame Studie zu machen. Kommt diese zu einem für beide Seiten positiven Schluss, könnten dann eigentliche Verhandlungen über ein Abkommen aufgenommen werden.

Leuthard habe mit dem Handelsminister auch über die Tibet-Frage gesprochen. Die EVD-Vorsteherin habe dabei ihre Genugtuung über die Gespräche zwischen der chinesischen Regierung und Gesandten des Dalai Lama geäussert.

(rr/sda)

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