Schweizer Autofahrer halten sich für die Besten
publiziert: Donnerstag, 12. Nov 2009 / 12:48 Uhr

Winterthur - Schweizer Automobilistinnen und Automobilisten halten sich für die Besten Europas. Das Selbstbild weicht allerdings leicht von der Fremdwahrnehmung ab. Im Urteil des europäischen Umfelds landen sie auf Platz drei - hinter Deutschen und Briten.

Unsere Autofahrer haben ein hohes Bild von sich.
Unsere Autofahrer haben ein hohes Bild von sich.
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Vier Fünftel der Schweizer halten ihre Landsleute für gute Autofahrer, jeder Dritte gar für die Besten des Kontinents. Keine andere Nation hat ein derart hohes Bild vom eigenen Fahrkönnen.

Das fand der Versicherungskonzern AXA aufgrund einer Befragung von über 8000 Autofahrerinnen und -fahrern in zehn europäischen Ländern heraus. In der Schweiz wurden 800 repräsentativ ausgewählte Automobilisten befragt.

87 Prozent der befragten Schweizer fühlen sich im Strassenverkehr recht sicher. Damit haben sie das höchste Sicherheitsgefühl in Europa, wo der Durchschnitt 75 Prozent beträgt. Der Eindruck trügt nicht: Mit 51 Verkehrstoten pro Million Einwohner wurde die Schweiz 2007 in Sachen Sicherheit nur von Grossbritannien (50 Tote) übertroffen.

Ein Drittel fährt und telefoniert

Trotz ihrer in der Selbsteinschätzung hohen Fahrkünste gestand ein Drittel der Befragten, manchmal bis oft mit dem Telefon in der Hand am Steuer zu sitzen. Nur in Italien, Luxemburg und Belgien wird noch häufiger so telefoniert.

Zudem fahren 76 Prozent der befragten Schweizer schon einmal bei Orange über die Kreuzung. Im europäischen Schnitt tun das 72 Prozent.

Fast jeder vierte Schweizer fährt manchmal zu schnell, sei es innerorts oder auf der Autobahn. Im europäischen Durchschnitt sind die Bleifüsse indessen noch zahlreicher: 32 Prozent fahren auf der Autobahn und 41 Prozent im Stadtverkehr zu schnell.

(fkl/sda)

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das trifft auf alle Regionen zu. Während die schweizer Autofahrer größtenteils wissen, wie rigoros geknippst wird, tun sich Ausländer schon etwas schwerer auf der Gotthardroute z.B. den häufig wechselnden Geschwindigkeitslimiten Folge zu leisten. Manchmal scheint es als würde das absichtlich gemacht. Aber unsere lieben Mitbürger, spielen sich halt zu gern zu oft als die Lehrmeister ganz Europas auf. Geschwindigkeitsbegrenzung in Italien ist als Hilfestellung zu verstehen ebenso wie eine Ampel für den gestressten Autofahrer. Wenn bei rot von der anderen Seite niemand kommt, fährt man halt. Sechzig auf der Uferstrecke ist für die Schweizer da, Italiener fahren schneller. Aber man muß ihnen nicht gleich die Freude am Tag vermiesen, indem man ihnen durch Handzeichen zu verstehen gibt, vom Autofahren nichts zu verstehen.
Schon so
Einen durchschnittlichen Schweizer Autoparcours kann man ja auch noch mühelos auf Valium abfahren.
naja,
die Deutschen!

Im Grenzbereich zu Deutschland und in der Grossregion Basel wohnend sehe ich tagtäglich hunderte von deutschen Autofahrern, die kaum bis nie einen Blinker setzen, wenn sie abbiegen oder einen Kreisel verlassen. Sie sind auch überwiegend diejenigen, die auf Kantonsstrassen und Autobahnen andere - trotz gefahrenen 80 resp. 120km/h - überholen ...
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