Schweizer Autofahrer standen 10'316 Stunden im Stau
publiziert: Freitag, 4. Jul 2008 / 15:46 Uhr

Bern - Auf den Schweizer Nationalstrassen sind die Fahrzeuge im letzten Jahr während insgesamt 10'316 Stunden im Stau gestanden. Das sind über zehn Prozent weniger Staustunden als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) mitteilte.

Zu 69 Prozent ist die Verkehrsbelastung für die Staus verantwortlich.
Zu 69 Prozent ist die Verkehrsbelastung für die Staus verantwortlich.
Der Grund für den Rückgang der Staustunden ist gemäss dem neuesten Verkehrsflussbericht darauf zurückzuführen, dass es 2007 keine ausserordentlichen Ereignisse gab.

So war im Jahr zuvor etwa die A2 während längerer Zeit wegen eines Felssturzes gesperrt gewesen. Auch der schneearme Winter war mitverantwortlich.

Der Rückgang auf den tiefsten Wert seit sechs Jahren erstaunt auch deshalb, weil das Verkehrsaufkommen im 2007 um knapp drei Prozent zunahm und damit stärker wuchs als im Mittel der letzten zehn Jahre (2,4 Prozent). Die Autobahnen sind von dieser Zunahme überproportional betroffen.

Unfälle, Baustellen und Verkehrsbelastung

Für die meisten Staus ist denn auch mit 69 Prozent die Verkehrsbelastung verantwortlich. Auf Unfälle sind 18 Prozent der Staus zurückzuführen. Stark rückläufig waren die Staus wegen Baustellen (- 20 Prozent).

Nachdem die Bauarbeiten auf der Grossbaustelle zwischen Kriegsstetten und Oensingen abgeschlossen sind, machen Baustellen noch rund 12 Prozent aus.

Grossraum Zürich besonders betroffen

Örtlich konzentrierten sich die Staus wie schon in den letzten Jahren vor allem auf den Grossraum Zürich. Ein Viertel aller Staus fielen dort an. 2007 gab es durchschnittlich an jedem Werktag Stau.

(dl/sda)

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