Schweizer Beteiligung an EU-Bildungsprogrammen
publiziert: Donnerstag, 1. Mrz 2007 / 14:54 Uhr

Bern - Die Schweiz will sich offiziell und vollberechtigt an den Bildungs- und Jugendprogrammen der EU beteiligen. Der Bundesrat hat das Verhandlungsmandat für ein bilaterales Abkommen verabschiedet.

Charles Kleiber wird die Schweizer Delegation leiten.
Charles Kleiber wird die Schweizer Delegation leiten.
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Die Verhandlungen sollen in der ersten Hälfte dieses Jahres beginnen, wenn auch das Mandat der EU vorliegt. Als Staatssekretär für Bildung und Forschung wird Charles Kleiber die Schweizer Delegation leiten, wie das Departement des Innern (EDI) mitteilte.

Im letzten November hat die EU die Bildungs- und Jugendprogramme 2007 bis 2013 lanciert, womit erfolgreiche Aktionen wie der Studierendenaustausch «Erasmus» weitergeführt und verbessert werden.

Bereits bei den Bilateralen II hatten Brüssel und Bern die Absicht bekräftigt, eine offizielle Schweizer Teilnahme an dieser neuen Programmgeneration anzustreben.

Aufnahme von Verhandlungen

Nachdem die EU-Gremien die Programme «Lebenslanges Lernen» und «Jugend in Aktion» beschlossen haben, ist laut Bundesrat der Moment zur Aufnahme von Verhandlungen gekommen. Unter der Leitung Kleibers werden an diesen Vertreter von Bund und Kantonen teilnehmen. Zum Mandat werden nun zunächst die Aussenpolitischen Kommissionen der Räte konsultiert.

Nach Abschluss der Verhandlungen wird der Bundesrat dem Parlament eine Botschaft zur Finanzierung der Schweizer Teilnahme unterbreiten. Wann die Beteiligung der Schweiz an den EU-Programmen beginnen kann, ist noch offen. Bis dahin nimmt die Schweiz weiterhin indirekt über Vereinbarungen zu einzelnen Projekten teil.

Letztes Jahr wurden laut EDI für diese projektweise Zusammenarbeit rund 14 Millionen Franken aufgewendet. Damit wurden unter anderem die Auslandaufenthalte von rund 5400 jungen Menschen für Studien und Praktika finanziert. Profitieren konnten ungefähr zu gleichen Teilen Schweizer in der EU und EU-Staatsangehörige in der Schweiz.

Die offizielle Teilnahme wird einen wesentlichen Fortschritt bringen. Insbesondere können dann die Schweizer Teilnehmenden - anders als heute - die strategische Ausrichtung der Programme mitbestimmen und Projekte selber lancieren und leiten.

(bert/sda)

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