Schweizer Bevölkerung wächst um 1,1 Prozent
publiziert: Dienstag, 24. Aug 2010 / 11:26 Uhr
Schweiz: weniger Einwanderung, mehr Abwanderung, mehr Geburten.
Schweiz: weniger Einwanderung, mehr Abwanderung, mehr Geburten.

Bern - Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies wenig. Das geringere Wachstum ist darauf zurückzuführen, dass weniger Menschen eingewandert sind.

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In der Schweiz leben rund 7,8 Millionen Menschen. Ende 2009 waren es 7'785'800, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Dies sind 84'000 Menschen oder 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. 2008 hatte die Zahl der Einwohner aber stärker zugenommen, um 108'000 Personen oder 1,4 Prozent.

Das Bundesamt führt dies auf die damalige gute Wirtschaftslage und die Einführung der vollständigen Personenfreizügigkeit zurück. Im Jahr 2009 verschlechterte sich die Wirtschaftslage, und die Einwanderung ging zurück.

Mehr Abwanderung

2009 wanderten insgesamt 160'600 Personen ein, rund 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Die meisten der Einwanderer stammten aus Deutschland, Portugal, Frankreich oder Italien.

Es sind jedoch nicht nur weniger Menschen eingewandert, sondern auch mehr abgewandert: Der Wanderungssaldo - die Differenz zwischen Abwanderung und Zuwanderung - nahm gegenüber dem Vorjahr um ganze 24 Prozent ab. 2009 wanderten über 59'000 Ausländerinnen und Ausländer aus.

Mehr Geburten

Das Land verlassen haben zudem 27'000 Schweizerinnen und Schweizer; 23'000 kehrten in die Schweiz zurück. Es wanderten also mehr Schweizer Staatsangehörige aus als ein. Dennoch ist die Bevölkerung schweizerischer Nationalität im Jahr 2009 gewachsen, und zwar um 39'700 Personen.

Dies hänge nicht nur mit dem Erwerb des Bürgerrechts zusammen, sondern auch mit dem Geburtenüberschuss, schreibt das Bundesamt für Statistik. Der Geburtenüberschuss stieg zum zweiten Mal in Folge leicht an.

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In den städtischen Gebieten war das Bevölkerungswachstum 2009 stärker als in den ländlichen Gebieten. Über dem Durchschnitt lag das Wachstum in den Kantonen Waadt, Obwalden, Freiburg, Genf, Wallis, Aargau, Zürich und Thurgau. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden nahm die Bevölkerung ab.

Fünf Kantone registrierten einen Sterbeüberschuss, also mehr Todesfälle als Geburten. Es sind dies Basel-Stadt, Graubünden, Glarus, Schaffhausen und Solothurn.

(ade/sda)

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