Schweizer Curler besiegen Deutschland
publiziert: Sonntag, 11. Dez 2005 / 13:22 Uhr

Nach Olympiasieger Norwegen haben die Schweizer Curler um Skip Ralph Stöckli zum Auftakt der Europameisterschaften in Garmisch auch den WM-Dritten Deutschland (Andy Kapp) bezwungen.

Das Team um Ralf Stöckli gewann die auf hohem Niveau geführte Partie 6:5.
Das Team um Ralf Stöckli gewann die auf hohem Niveau geführte Partie 6:5.
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Die St. Galler gewannen die auf hohem Niveau geführte Partie 6:5.

Schweizer Meister St. Galler Bär hat damit aus dem schwierigen Startprogramm das Optimum herausgeholt. Wenn die WM-Zweiten des Jahres 2003 weiter auf diesem Level spielen, werden sie keinerlei Schwierigkeiten haben, den von Swiss Olympic vorgegebenen Richtwert des 6. EM-Rangs für die Bestätigung des Olympia-Startplatzes zu erreichen. In dieser Form sind sie vielmehr ernsthafte Anwärter auf den EM-Titel.

Die Crews von Ralph Stöckli und des früheren Europameisters Andy Kapp überboten sich gegenseitig mit ausgezeichnet gespielten Steinen. Mit einem Zweierhaus im 8. End zur 5:4-Führung holten die Schweizer einen leichten Vorteil auf ihre Seite. Im 10. End beim Stand von 5:5 mit dem Recht des letzten Steins für die Schweiz ebnete Lead Simon Strübin mit zwei perfekt gelungenen «Soft Peelings» den Weg zum wertvollen Sieg.

1. Runde: Schweiz (St. Galler Bär/Marco Battilana, Pascal Sieber, Claudio Pescia, Skip Ralph Stöckli) - Norwegen (Bent Ramsfjell, Flemming Davanger, Lars Vagberg, Skip Pal Trulsen) 8:3. Irland (Douglas Dryburgh) - Finnland (Markku Uusipaavalniemi) 3:2. Italien (Joël Retornaz) - Russland (Alexander Kirikow) 8:3. Deutschland (Andy Kapp) - Dänemark (Ulrik Schmidt) 11:3. Schottland (David Murdoch) - Schweden (Peter Lindholm) 5:4. -- 2. Runde: Schweiz (Simon Strübin als Nummer 1) - Deutschland (Holger Höhne, Oliver Axnick, Uli Kapp, Skip Andy Kapp) 6:5. Dänemark - Irland 8:6. Schweden - Finnland 8:6. Norwegen - Russland 6:5. Schottland - Italien 7:4.

Rangliste (je 2 Spiele):

1. Schweiz und Schottland je 4. 3. Dänemark, Deutschland, Irland, Italien, Norwegen und Schweden je 2. 9. Finnland und Russland je 0.

Frauen A. 1. Runde: Schweiz (Flims/Michèle Moser, Valeria Spälty, Binia Beeli, Skip Mirjam Ott) - Holland (Erika Doornbos, Margrietha Voskuilen, Ellen van der Cammen, Skip Shari Leibrandt) 7:5. Schweden (Anette Norberg) - Norwegen (Dordi Nordby) 5:3. Schottland (Rhona Martin) - Italien (Diana Gaspari) 8:7 nach Zusatzend. Dänemark (Dorthe Holm) - Finnland (Katja Kiiskinen) 9:4 Russland (Ludmilla Priwiwkowa) - Österreich (Claudia Toth) 8:3. -- 2. Runde: Schweiz - Finnland (Sanna Puustinen, Heidi Hossi, Tiina Kölhi, Skip Katja Kiiskinen) 10:6. Norwegen - Dänemark 6:5. Schweden - Schottland 10:1. Holland - Österreich 11:6. Italien - Russland 10:5.

Rangliste (je 2 Spiele):

1. Schweiz und Schweden je 4. 3. Dänemark, Holland, Italien, Norwegen, Russland und Schottland je 2. 9. Finnland und Österreich je 0.

(fest/Si)

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