Schweizer Curlerinnen auf Schützenhilfe angewiesen
publiziert: Mittwoch, 25. Mrz 2009 / 14:04 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Mrz 2009 / 22:45 Uhr

An der Frauen-WM in Gangneung (SKor) können die Schweizerinnen die Playoffs nicht mehr aus eigener Kraft erreichen.

Starker Auftritt vom CC Davos mit Skip Mirjam Ott und doch müssen die Schweizerinnen bangen. (Archivbild)
Starker Auftritt vom CC Davos mit Skip Mirjam Ott und doch müssen die Schweizerinnen bangen. (Archivbild)
Nach einem souveränen 8:2 gegen die USA verlor das Team von Mirjam Ott das wichtige Spiel gegen Schweden 6:8.

Die Schweizerinnen sind nun auf Schützenhilfe angewiesen. Sie benötigen wohl am Donnerstag zum Abschluss der Round Robin zwei Siege gegen Aussenseiter Italien und Titelverteidiger Kanada. Sehr wahrscheinlich würde schon eine Niederlage das vorzeitige Aus bedeuten.

Auf Niederlage der Schwedinnen gehofft

Im Schweizer Lager hoffte man am Mittwochabend auf eine Niederlage der viertplatzierten Schwedinnen gegen Tabellenführer China (in der Nacht auf Donnerstag). Dann läge zumindest die Qualifikation für die Tiebreak-Spiele in Reichweite.

Am fünften Wettkampftag kam es bei den Schweizerinnen zu einem Wechsel. Für «Second» Valeria Spälty, die bislang in Südkorea unter ihren Möglichkeiten geblieben ist, rückte «Alternate» Carmen Küng ins Team. Küng hatte die abgelaufene Schweizer Meisterschaft in der Equipe von Silvana Tirinzoni (Aarau) absolviert.

Die Massnahme schien sich auszubezahlen. Die Amerikanerinnen waren chancenlos, nachdem sie zuvor viermal in Serie gewonnen hatten. Debbie McCormick gab nach dem siebten End auf.

Konnten nicht an starke Leistungen anknüpfen

Gegen Olympiasieger Schweden konnten die Schweizerinnen allerdings nicht an die starke Leistung aus dem Spiel mit den USA anknüpfen. Schon im ersten End gerieten sie gegen die Crew von Anette Norberg wegen Fehlsteinen 0:3 in Rückstand.

Zwar schafften sie im neunten End den Ausgleich zum 6:6, die Hypothek aus der Anfangsphase wog jedoch zu schwer. Die Schweizerinnen liessen auch am Mittwoch Konstanz vermissen. Im Dezember hatten sie die Schwedinnen vor deren Publikum im EM-Final von Örnsköldsvik bezwungen.

Resultate:
12. Runde: Kanada (Jennifer Jones) - Südkorea (Kim Mi-Yeon) 7:6. Russland (Ludmilla Priwiwkowa) - Italien (Diana Gaspari) 7:6 nach Zusatz-End. China (Wang Bingyu) - Schottland (Eve Muirhead) 4:3 nach Zusatz-End. USA (Debbie McCormick) - Schweden (Anette Norberg) 10:5. Schweiz spielfrei.

13. Runde: Schweiz (Davos/Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer, Mirjam Ott, Ersatz Valeria Spälty) - USA (Natalie Nicholson, Nicole Joraanstad, Allison Pottinger, McCormick) 8:2. China - Deutschland (Andrea Schöpp) 8:2. Russland - Norwegen (Marianne Rörvik) 7:2. Dänemark (Angelina Jensen) - Kanada 7:5.

14. Runde: Schweiz - Schweden (Margaret Sigfridsson, Cathrine Lindahl, Eva Lund, Norberg) 6:8. Norwegen - Italien 8:6. Südkorea - Dänemark 7:4. Deutschland - Schottland 7:6 nach Zusatz-End.

Rangliste (je 9 Spiele):
1. China* 16. 2. Dänemark und Kanada je 14. 4. Schweden 12. 5. Schweiz 10. 6. Deutschland, Russland, Schottland und USA je 8. 10. Südkorea 6. 11. Italien und Norwegen je 2.

* = vorzeitig in den Playoffs

(tri/Si)

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