Burkhalter mit Ansprache zum 1. August
Schweizer Erfolgsgeschichte weiterschreiben
publiziert: Freitag, 1. Aug 2014 / 13:29 Uhr
Die Schweiz ist laut Didier Burkhalter eine Erfolgsgeschichte.
Die Schweiz ist laut Didier Burkhalter eine Erfolgsgeschichte.

Bern - In seiner Ansprache zum Nationalfeiertag bezeichnet Bundespräsident Didier Burkhalter die Schweiz als «Erfolgsgeschichte». Diesen Erfolg verdanke sie Schweizer Werten wie hochstehender Qualitätsarbeit, sie verdanke ihn auch ihrer wirtschaftlichen Öffnung.

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Der Bundesrat wolle diese Öffnung weiterverfolgen, sagte Burkhalter, dessen Präsidialjahr stark von der Masseneinwanderungs-Initiative geprägt ist. Er wolle den bilateralen Weg weiterführen und erneuern. «Denn der bilaterale Weg erschliesst der Schweiz den Zugang zu ihrem wichtigsten Markt, zum europäischen Binnenmarkt», sagte der Bundespräsident in seiner über Radio und Fernsehen verbreiteten 1.-August-Ansprache.

Schweiz schafft Ausgleich

Er hob auch die Bedeutung der Integration hervor. Die Schweiz schaffe den Ausgleich zwischen den Regionen, Kulturen, Sprachen und Konfessionen. Die Schweiz ermögliche es jeder und jedem, auf seine eigene Art zu leben. «Das Geheimnis unseres Landes liegt in der Fähigkeit, Unterschiede als Bereicherung wahrzunehmen statt sie gegeneinander auszuspielen», sagte Burkhalter.

Das wechselhafte Wetter dieses Sommers benutzte er als Sinnbild dafür, «dass wir nie vor einer Katastrophe natürlichen oder menschlichen Ursprungs gefeit sind». Vor 100 Jahren sei der 1. Weltkrieg ausgebrochen, 100 Jahre später lösten Explosionen im Himmel, Kriege auf der Erde oder Hass und Intoleranz Leid für Kinder und ganze Familien aus.

«Diese Dramen - fern und doch so nah - führen uns vor Augen, wie wichtig der Dialog ist», sagte Burkhalter. Wenn sich die Schweiz engagiere und Unterstützung leiste, liege das in ihrem ureigenen Interesse und gehöre zu ihren Verantwortlichkeiten.

Brücken zwischen Kulturen bauen

Zu den Stärken der Schweiz gehörten Unabhängigkeit, Unparteilichkeit, Neutralität - aber auch die Fähigkeit, den Dialog zu fördern und Brücken zwischen Kulturen zu bauen. «Diese Stärken sind ein gefragtes Gut in einer instabilen Welt», sagte Burkhalter, der auch als amtierender OSZE-Vorsitzender gefordert ist.

Auch wenn der Himmel, den die Schweiz mit der Welt teile, längst nicht immer blau sei - die Schweiz sei eine Erfolgsgeschichte. «Darauf dürfen wir stolz sein.»

Die traditionelle 1.-August-Ansprache des Bundespräsidenten wurde im Laténium, dem archäologischen Museum von Burkhalters Heimatkanton Neuenburg, aufgezeichnet. Burkhalter präsentierte sich dabei in einer Schar musizierender Jugendlicher, welchen er «Herz und Talent» attestierte.

(bg/sda)

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schweiz
bin totall mit Ihnen Einverstanden, wenn es so weitergeht, was die, unsere Leaders, abziehen, ist auch für das Schweizervolk zuviel.
Schweizerbürger , welche in Not geraten, werden von den Bernerämtern wie Verbrecher behandelt.
Schweizer Einknickgeschichte
Ein Interview mit René Zeyer, zu Fatca und der Schweizer Erfolgsgeschichte...

Was für eine Heuchelei, so einen Satz in den Mund zu nehmen, während man den Erfolg zu Grabe trägt.

https://www.youtube.com/watch?v=iWcKXmXv_Cs
Ich wünsch
uns Schweizern eine freie Zukunft und den von uns bezahlten Politikern mehr Füdli gegen die EU und andere, die uns vereinnahmen wollen.

Happy Birthday Schweiz.

Die Schweiz als Willensnation.
Ein Erfolgsrezept, dass nicht leichtfertig verschenkt werden darf.

Die Südtiroler, Voralberger, Bayern, Baden Würtemberger (aka Schwaben), Lombarden und sogar die Menschen auf Sardinien würden sich gerne anschliessen. So wenigstens die aktuellen Meinungsumfragen.

Schön, wenn die Nachbarn einen so sehen und gerne mit von der Partie wären.
Buuuuuuuuuuuh!
Ich könnte kotzen und gleichzeitig faule Eier und Tomaten schmeissen, wenn ich das hören muss!

"Der Bundesrat wolle diese Öffnung weiterverfolgen, sagte Burkhalter, dessen Präsidialjahr stark von der Masseneinwanderungs-Initiative geprägt ist. Er wolle den bilateralen Weg weiterführen und erneuern. «Denn der bilaterale Weg erschliesst der Schweiz den Zugang zu ihrem wichtigsten Markt, zum europäischen Binnenmarkt»

Buuuuuuh! Feiern Sie doch in der EU, Crétin!

Ich habe nichts zu feiern. Was denn? Eine feige Regierung, die vor allem und jedem in die Knie geht und sich vorführen lässt?

Ein Halunkenparlament, dass nur noch irrsinnige Gesetze beschliesst, den Rechtsstaat kompromittiert und aus eingebildeten Dödeln besteht?
Billag für alle? Steuern für Armengenössige? Steuererleichterungen für Konzerne? Rote Teppiche für Einwanderer? Billiglöhne für Einwanderer und Arbeitsämter für Schweizer? NATO-Beitritt durch die Hintertür? EU-Beitritt auf Schleichwegen? Preisgabe der Privatsphäre durch FATCA und aIA? Nichtumsetzung von Volksbeschlüssen? Medienpropaganda für die EUSA à la Goebbels?

Ihr seid ein Haufen mieser A....löcher! Hoffentlich schei.ssen Euch die Vögel heute auf den Grill!
Es gibt nichts zu feiern.
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