Unkritische Botschaft von Bundespräsident bedauert
Schweizer Juden kritisieren Maurers Botschaft
publiziert: Montag, 28. Jan 2013 / 16:56 Uhr
Bundesrat Ueli Maurer benannte nicht die Schwächen und Versäumnisse der Schweiz «in jener dunklen Epoche».
Bundesrat Ueli Maurer benannte nicht die Schwächen und Versäumnisse der Schweiz «in jener dunklen Epoche».

Bern - Jüdische Organisationen in der Schweiz haben die Botschaft von Bundespräsident Ueli Maurer zum Gedenken an den Holocaust bedauert. Sie lasse die «Schwächen und Irrtümer» der Politik der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs ausser Acht, kritisieren sie.

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Der Bundespräsident habe zwar zu Recht erwähnt, dass die Schweiz während des Krieges eine «Insel für viele Bedrohte und Verfolgte» geworden sei, teilten der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die Plattform der Liberalen Juden der Schweiz am Montag mit.

Vergessen worden seien aber jene Flüchtlinge, die wegen der Haltung der Schweiz in den «sicheren Tod» abgeschoben worden seien, sowie die mutigen Fluchthelfer. Die Organisationen bedauern, dass der Bundespräsident heute die «notwendige» kritische Auseinandersetzung der Schweiz mit ihrer eigenen Vergangenheit unerwähnt lasse.

Bundespräsident Ueli Maurer hatte zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am Sonntag eine Botschaft veröffentlicht. Darin schreibt er, dass die Schweiz «in jener dunklen Epoche» ein Land der Freiheit und des Rechts geblieben sei. So sei das Land für viele Bedrohte und Verfolgte zur rettenden Insel geworden.

Bisher unveröffentlichte Dokumente zeigen indessen, dass der Bundesrat bereits 1942 über die Verbrechen der Nazis in Kenntnis gesetzt wurde. Die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens SRF hatte am Sonntag die diplomatischen Dokumente präsentiert.

(fest/sda)

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Danke
Nun, statt sich für die vielen geretteten Menschen und darunter auch Juden zu bedanken, sieht sich diese Organisation immer darüber, andere zu kritisieren und Massregeln.

Wo; bitte ist jemals ein Dankeschön für die geretteten geblieben.

Auch wir hatten hier nicht zu viel und mussten uns nach der Decke strecken, auch politisch musste man geschickt handeln, mit dem "übergrossen" Nachbar und die rundherum. Jetzt hinterher zu kommen und zu kritisieren ist wohl daneben.
Ich wünschte mir die heutige Generation hätte diese Courage, statt dieses " jedem recht machen wollen". (wie von Jason Bond ) (und sich noch entschuldigen wollen,)
Nun zu den (kritisierenden) Kollegen dieser jüdischen Organisation.
Es wäre wohl besser angetan im Hause Israel nachzuschauen was da schief läuft. (Palästina) und dies wohlverstanden im 21 Jahrhundert, wo ganze Volkgruppen unterdrückt und ans Hungertuch gebracht werden.
Selbstverständlich wird von den jüdischen Organisationen immer das Tränendrüsen-Programm gespielt und auch nicht von Wahrheitsverdrehung abgesehen.

So stellt sich die Frage über die besetzten Gebiete. Ich kann wohl nicht meinem Nachbar, mein Haus in den Garten stellen und mich dann beschweren wenn er mich angreift.
Dies nachher der Welt als Angriff verkaufen zu wollen, ist daneben.

Abschliessend bestätigt diese Org. das wohl ausgeprägte zynische Vorgehen. ..
Wir sind immer die armen Opfer...
Liebe jüdische Organisation(en) Bitte schaut in Euer Haus Israel und regelt eure Nachbarsverhältnisse bevor Ihr andere kritisiert.
Dann bitte, können Sie für uns die Vorbilder sein . Bis jetzt sind Sie es nicht. mitnichten.
Nehmt doch ein Beispiel an uns.
Wir haben die besseren Nachbarsverhältnisse.
Besten Dank.
Tut Busse
Nachdem die Jüdischen Organisationen Maurers Informationslücke geschlossen haben, können wir wieder zur Tagesordnung übergehen. - Noch zum Zitat: „Die Organisationen bedauern, dass der Bundespräsident heute die «notwendige» kritische Auseinandersetzung der Schweiz mit ihrer eigenen Vergangenheit unerwähnt lasse."
- Ich empfehle den Juden in aller Freundschaft, sich vor allem mit ihrer eigenen Religion und ihrer eigenen Vergangenheit im Lichte Ihres Gesetzes im Alten Testament und vor allem mit den Texten des Neuen Testamentes, die auch sie etwas angehen, sehr gründlich auseinanderzusetzen. Wie sagte doch ein Sohn Davids: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium[b]!" Markus 1.15
Ach so.
Bleiben Sie dabei - ich bleibe auch bei meiner.
Ob Sie oder irgendjemand mich dabei als Antisemit bezeichnet,kümmert mich ... so ziemlich überhaupt nicht.
Das ist die alte,billige Masche Jissraels,jeden Kritiker als Antisemit abzustempeln. Kein Problem damit.

Wenn die Schweizer Juden meine Heimat kritisieren, voilà,ich bin bereit für die Auseinandersetzung.
Ich empfinde die offiziellen Vertreter der Schweizer Juden als undankbar. Punkt.
Peinlicher gehts kaum
Der Ueli wird uns noch vollends ins Lächerliche ziehen in seinem Präsidialjahr und das ist ja sogar noch eine Hoffnung, denn es könnte ja noch schlimmer kommen...

Die Jüdischen Organisationen mögen es dem Ueli verzeihen. Er ist halt ein waschechter SVPler, das Herz am rechten (zweideutig) Fleck und nicht fähig Realitäten wahrzunehmen die dem eigenen Welt..äh..Schweizerbild vom glücklichen Bäuerli auf der Alm widersprechen.
Allerdings und das sollte erwähnt werden, muss man aufpassen das der Ueli oder andere seiner Artgenossen nicht etwa Geschichtskittung vornehmen. Aber wollen wir mal von Dummheit ausgehen.
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