Schweizer Luftraum speziell überwacht
publiziert: Donnerstag, 9. Feb 2006 / 22:28 Uhr

Während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am Freitag in Turin wird der Schweizer Luftraum durch eine Patrouille der Luftwaffe speziell überwacht. Zwei Tage vor Beginn der Spiele wurde ein Überwachungsabkommen von Italien ratifiziert.

Bei einem Einsatz sind nur Warnschüsse mit pyrotechnischer Munition gestattet.
Bei einem Einsatz sind nur Warnschüsse mit pyrotechnischer Munition gestattet.
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Bundesrat Samuel Schmid, der als Sportminister nach Turin reiste, spielt in seiner Eigenschaft als Verteidigungsminister eine zentrale Rolle bezüglich Sicherheit während Olympia.

«Wir werden den Luftraum während gewissen Zeiten von Norden her mit Kampfflugzeugen überwachen», sagte Schmid in Turin. Dazu gehören logischerweise die Eröffnungs- und die Schlussfeier.

Ein entsprechendes Abkommen mit Italien, das von den eidgenössischen Räten bereits im Dezember ratifiziert worden war, wurde nun auch von italienischer Seite genehmigt.

Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi, der am Donnerstag wie Schmid dem olympischen Dorf in Turin einen Besuch abstattete, unterzeichnete das betreffende Dekret am Mittwoch.

Überquerung der Landesgrenzen

Danach kann die Schweizer Luftwaffe während der Spiele im Falle eines Terroralarms im italienischen Luftraum eingreifen. Das Abkommen erlaubt der schweizerischen und der italienischen Luftwaffe, ein verdächtiges Flugzeug auch über die Landesgrenzen hinaus zu verfolgen.

Bei einem derartigen Einsatz sind jedoch nur Warnschüsse mit pyrotechnischer Munition, aber kein scharfer Schuss gestattet.

Für die Sicherheit der Schweizer Mission in Turin und in den «olympischen Bergen» ist gemäss Bundesrat Schmid «eine kleine Delegation» im Einsatz. Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele hatten Abklärungen des Departements VBS ergeben, dass eine Unterstützung notwendig sei.

In Abstimmung mit Swiss Olympic wurde - ähnlich wie bei den Sommerspielen 2004 in Athen - eine kleine Equipe von Profis nach Turin geschickt. Die Sicherheitsbeamten sind hauptsächlich koordinativ tätig und sollen möglichen Interventionen zum Voraus entgegentreten.

(bert/Si)

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