Schweizer Mikroskop fliegt auf den Mars
publiziert: Montag, 30. Jul 2007 / 15:34 Uhr

Neuenburg - Nächsten Freitag startet die NASA ihre «Phoenix»-Marssonde. Mit dabei ist ein von Schweizer Forschern entwickeltes Rasterkraftmikroskop, wie die Universität Neuenburg mitteilte.

Phoenix soll auf der Marsoberfläche aufsetzen. (Modellbild)
Phoenix soll auf der Marsoberfläche aufsetzen. (Modellbild)
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Marsmission Phoenix.
phoenix.lpl.arizona.edu/

Entwickelt wurde das Mikroskop von Wissenschaftern des Mikrotechnischen Instituts der Universität Neuenburg, des Instituts für Physik der Universität Basel und der in Liestal BL ansässigen Firma Nanosurf AG.

Das Rasterkraftmikroskop wird bei der Analyse der Marsoberfläche eingesetzt. Gesucht wird bei dieser Mars-Mission nach Lebensspuren auf dem Roten Planeten.

Belege für Wassereis?

Bereits 2002 fand die NASA-Sonde «Mars Odyssey» aus der Luft Belege für Theorien, wonach in den arktischen Weiten des Nachbarplaneten in Armeslänge unter der Oberfläche Wassereis liegt. Genau da soll «Phoenix» - eine Art fliegende Baumaschine samt Experimentierofen, Labor, Kamera, Laser-Kanone und Wetterstation - jetzt aufsetzen.

Die Wissenschaftler erhoffen sich von «Phoenix» auch Erkenntnisse über den Klimawandel - warum aus dem einst feuchten und warmen Mars ein kalter Planet mit vereisten Polarkappen wurde.

Astronauten auf den Mars

Schliesslich hat die NASA noch ein langfristiges Ziel: Irgendwann nach 2020 sollen sechs Astronauten zum Nachbarplaneten fliegen. Gesucht wird noch ein Landeplatz samt Wasservorrat.

(ht/sda)

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