Schwieriges Jahr
Schweizer Musiklabels leiden unter Rückgang
publiziert: Mittwoch, 21. Mrz 2012 / 13:33 Uhr
Die digitalen Verkäufe via Internet nahmen um 18 Prozent zu. (Symbolbild)
Die digitalen Verkäufe via Internet nahmen um 18 Prozent zu. (Symbolbild)

Zürich - Die Schweizer Musiklabels haben 2011 wieder einen grossen Umsatzrückgang verzeichnet: Die Einnahmen sanken um 23,2 Millionen Franken oder 15,75 Prozent auf 124,1 Millionen Franken. Vor zehn Jahren hatte der Jahresumsatz noch um die 300 Millionen Franken betragen.

3 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Legale Musik-Downloads
IFPI empfiehlt Übersicht über legale Angebote.
pro-music.org

Die digitalen Verkäufe via Internet nahmen zwar um 18 Prozent zu, aber diese Zusatzeinnahmen von 4,8 Millionen Franken vermochten die Verluste bei den physischen Tonträgern nicht auszugleichen, wie der Musiklabel-Dachverband IFPI Schweiz am Mittwoch mitteilte.

Seit der Jahrtausendwende sind die Umsätze mit physischen Tonträgern von Schweizer Labels Jahr für Jahr um 10 bis 20 Millionen Franken zurückgegangen, von 312 Millionen im Jahr 2000 auf 93 Millionen Franken im Jahr 2011.

Mehr legale Downloads

Positiv zu vermelden sei, dass es immer mehr legale Download-Plattformen gebe, schreibt IFPI. Wer Werbeeinblendungen akzeptiere, könne sogar gratis legal Musik beziehen.

Dennoch betont der Verband, der 31 Schweizer Labels vertritt, dass Vorkehrungen getroffen werden müssten, um die Branche besser vor illegaler Konkurrenz zu schützen.

Den beschwichtigenden «Bericht zur unerlaubten Werknutzung im Internet», der vom Bundesrat im vergangenen November vorgelegt wurde, bezeichnet IFPI als «nicht akzeptabel». Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel, und eine «wirtschaftliche und kulturelle Verflachung» drohe.

(bert/sda)

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Schlicht zu teuer
Tja liebe Schweizer Musikindustrie. Ihr seit einfach zu teuer.

Würde gerne wissen, wie viele Prozente der legalen Downloads via Amazon.de getätigt werden.
Dort erhält man die Musik viel billiger als z.B. im iTunes Store Schweiz oder exlibris.ch.
Viel viel billiger. Zum Teil ist es geradezu grotesk.

Wer in der Schweiz noch CD's kauft oder für einen Chartstitel 2.20 bezahlt auf iTunes ist echt saublöd.
Den gleichen Titel erhält man auf amazon.de für 99 cents und die Umsatzsteuer darauf wird erst noch erlassen!
Oder Alben herhält man vielfach an Wochenenden für 5 Euro!! Ebenfalls noch abzüglich der erlassenen Umsatzsteuer.

Sorry liebe Schweizer Musikindustrie. Ihr seit so was von selber Schuld.
.
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