Olympia: Ski alpin, Slalom Männer
Schweizer Slalom-Männer als Aussenseiter
publiziert: Freitag, 22. Feb 2002 / 09:55 Uhr / aktualisiert: Freitag, 22. Feb 2002 / 11:54 Uhr

Deer Valley - Wenn beim Slalom der Männer am Samstag in Deer Valley die letzten Alpin-Medaillen vergeben werden, steht ein Mann ganz besonders im Mittelpunkt: Der Amerikaner Bode Miller. Eine Schweizer Medaille ist auch zum Abschluss nicht zu erwarten.

Michael von Grünigen mit seiner Olympia-Medaille in Nagano. In Salt Lake City wird er wohl keine Medaille mehr holen.
Michael von Grünigen mit seiner Olympia-Medaille in Nagano. In Salt Lake City wird er wohl keine Medaille mehr holen.
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Erstmals seit 1964 wird es keine alpine Olympia-Medaille für die Schweizer Männer geben. Mit dieser Prognose wird man wohl kaum falsch liegen. Sollten Urs Imboden oder Michael von Grünigen, die beiden einzigen Schweizer Starter, ausgerechnet im Slalom die so triste Bilanz noch entscheidend verschönern, wäre dies eine kleinere Sensation. Im Slalom liegt der letzte Schweizer Medaillengewinn 22 Jahre zurück: Jacques Lüthy gewann 1980 in Lake Placid Bronze. Der bisher einzige Olympiasieger war Edi Reinalter, vor 54 Jahren in St. Moritz.

Der Bündner Urs Imboden qualifizierte sich mit einem 12. (in Schladming) und einem 15. Platz (in Kranjska Gora) für Salt Lake City und müsste wohl die Olympia-Expedition als geglückt werten, wenn er in die Top 10 vorstossen könnte. Im letzten Winter realisierte Imboden in Park City als Fünfter das bisher beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere, doch der Olympia-Slalom findet wenige Kilometer von Park City entfernt in Deer Valley statt. "Der Hang ist zwar ein anderer, aber die Luft ist dieselbe", macht sich Imboden Mut.

Michael von Grünigen bestreitet nach seiner Enttäuschung im Riesenslalom auch noch den Slalom, aber auch er darf sich wohl keine grossen Ambitionen machen. 1996 in der Sierra Nevada gewann der Berner Oberländer zwar WM-Bronze im Slalom, doch in dieser Saison bestritt er wegen seinen Verletzungen nur gerade die ersten beiden Slaloms der Saisons in Aspen. Dort belegte er die respektablen Ränge 7 und 14. Doch dies war Ende November, und seither blieb er ohne Ernstkämpfe in seiner zweiten Disziplin.

Die zentrale Frage wird sein, ob es dem Amerikaner Bode Miller gelingt, seinen Olympia-Auftritt zu einem goldenen Abschluss zu bringen. Zwei Silberne hat er schon, errungen in der Kombination und im Riesenslalom. Im Slalom ist er der Mann, den es zu schlagen gilt. Der 24-Jährige mit dem 'unmöglichen' Stil begeht zwar sehr oft Fehler, aber wenn er die zu reduzieren weiss, ist er kaum zu schlagen. Dreimal hat Miller in diesem Winter im Weltcup schon gewonnen, und zuletzt im zweiten Lauf der Kombination zeigte er gar einen Traumlauf.

Miller muss sich aber vieler Gegner erwehren. Wohl in keiner anderen Disziplin sind die Favoriten so zahlreich. Millers härteste Konkurrenten dürften die von Rainer Schönfelder und Kilian Albrecht angeführten Österreicher, der Franzose Jean-Pierre Vidal, der Slowene Mitja Kunc, der Kroate Ivica Kostelic und der Italiener Giorgio Rocca sein.

(Werner Eisenring, Deer Valley /sda)

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