Schweizer Unternehmen stehen hinter bilateralem Weg
publiziert: Mittwoch, 16. Apr 2008 / 11:17 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Apr 2008 / 11:34 Uhr

Zürich - Die Bilateralen Verträge Schweiz-EU sind der Wirtschaft wichtig. Gemäss einer Umfrage der Wirtschaftsverbände bei ihren Unternehmen sehen sich zudem 43 Prozent der befragten Mitglieder von den Bilateralen Verträgen stark betroffen.

Der heutige bilaterale Weg mit der EU erweise sich für die Schweizer Wirtschaft als überaus wichtig, so die Verbände.
Der heutige bilaterale Weg mit der EU erweise sich für die Schweizer Wirtschaft als überaus wichtig, so die Verbände.
Für insgesamt zwei Drittel aller Befragten haben die Bilateralen Verträge eine starke bis mittelstarke Bedeutung für ihr Unternehmen. Nur zehn Prozent gaben in der von economiesuisse und dem Arbeitgeberverband durchgeführten Mitgliederbefragung an, die Bilateralen hätten für sie eine schwache bis gar keine Bedeutung.

Für mehr als die Hälfte (55 Prozent) ist die Weiterführung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU «sehr wichtig», weitere 28 Prozent erachten dies als «wichtig bis sehr wichtig». Die Ende 2007 durchgeführten Befragung bestätige ihre bisherige Politik, folgern die Verbände aus der Ende 2007 durchgeführten Umfrage.

Entscheide stehen an

Der heutige bilaterale Weg mit der EU erweise sich damit als für die Schweizer Wirtschaft überaus wichtig, teilten die Verbände mit. Die Wirtschaft stehe damit geschlossen hinter dem bewährten bilateralen Weg Schweiz-EU. Ebenfalls in die Umfrage einbezogen war der Schweizerische Gewerbeverband.

Hintergrund der Befragung sind bevorstehende politische Entscheide zur Fortführung der 2002 in Kraft getretenen Bilateralen. Das Parlament befindet in der Sommersession über die Fortführung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU über 2009 hinaus. Ferner steht der Entscheid über die Ausdehnung der Bilateralen auf Rumänien und Bulgarien an.

(fest/sda)

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