Wissenschaftler uneins über Atomausstieg
Schweizer Wissenschaft ist uneinig über Atomausstieg
publiziert: Donnerstag, 9. Aug 2012 / 12:26 Uhr
Noch keine Einigung über den Atomausstieg.
Noch keine Einigung über den Atomausstieg.

Bern - Der Atomausstieg hat in der Schweizer Wissenschaft keinen vollen Rückhalt. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz stellen sich wegen interner Differenzen nicht hinter den geplanten Atomausstieg. Die Nuklearforschung soll auf jeden Fall fortgeführt werden.

Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
12 Meldungen im Zusammenhang
SHOPPINGShopping
AtomkraftAtomkraft
In ihrer Analyse der zukünftigen Stromversorgung der Schweiz unterstützen die Akademien grösstenteils die Strategie des Bundesrates. Im wichtigsten Punkt, dem Atomausstieg, sind sich die vier Akademien aber nicht einig, wie sie am Donnerstag vor den Medien in Bern mitteilten.

Es bestünden unterschiedliche Ansichten, «ob die Kernkraft auch längerfristig genutzt werden soll», heisst es. Zu unterschiedlichen Schlüssen kommen die Akademien der Naturwissenschaften (SCNAT), der Technischen Wissenschaften (SATW), der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und der Medizin (SAMW).

Alle Optionen offen halten

Weitermachen wollen die Wissenschaftler aber mit der Atomenergie-Forschung: Nicht nur die Sicherheits- und Endlagerforschung, auch die nukleare Forschung, die zu neuartigen Reaktoren führen könnte, solle weitergeführt werden. Die Begründung: Alle Optionen sollten offen bleiben.

Ansonsten sehen die Akademien die gleichen Herausforderungen wie der Bundesrat: Der Strombedarf soll verstärkt aus erneuerbaren Energien gedeckt werden, die Effizienz soll gesteigert werden, die Integration in ein europäisches Netz ist nötig und das Netz muss verbessert werden. Zudem fordern die Akademien den Verzicht auf neue fossile Kraftwerke.

Der Bundesrat hatte nach der Atomkatastrophe in Japan im März 2011 den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Eckwerte der künftigen Energiestrategie hat er bereits bekannt gegeben, die genauen Details sollen im Herbst folgen.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Bundesrat will die Laufzeit von Atomkraftwerken weiterhin nicht begrenzen. Er lehnt deshalb die Atomausstiegsinitiative der Grünen ab. Seine Energiestrategie ... mehr lesen
Der Bundesrat will die Laufzeit von Atomkraftwerken weiterhin nicht begrenzen. (Symbolbild)
SVP-Fraktionspräsident Adrian Amstutz und Nationalrat Hans Killer an der heutigen Pressekonferenz.
Bern - In ihrer Energiestrategie setzt die SVP weiterhin auf die Atomkraft: Sie ... mehr lesen 2
Bern - Die Grünen sind überzeugt, dass der Atomausstieg nicht auf Kosten des Klimas und des Landschaftsschutzes gehen ... mehr lesen
Vom energiepolitischen Elan der «Nach-Fukushima-Ära» sei nicht mehr viel zu spüren, kritisieren die Grünen.
Bern - Der Atomausstieg könnte die Schweizer Wirtschaft wegen der Erdgasimporte deutlich mehr kosten, als vom Departement ... mehr lesen 24
Laut Studienverfasser führt der Atomausstieg zu massivsten Energiekosten für die Wirtschaft, da der Stromkonsum ansteigen werde.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer lässt an der Energiepolitik der Landesregierung kein gutes Haar. Anstatt transparent aufzuzeigen, dass der Atomausstieg zu ... mehr lesen
Gemäss Economiesuisse-Präsident Bührer muss die Weiterentwicklung der Nukleartechnologie weiterverfolgt werden.
Bern - Um den Atomausstieg zu schaffen, setzt der Bundesrat auch auf Gaskraftwerke. Doch die drei grossen Schweizer ... mehr lesen
Erfahrungen im Ausland sind eher negativ zu bewerten. (Symbolbild)
Bern - Für den Bundesrat halten sich die volkswirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des Atomausstiegs in Grenzen. Der Atomausstieg sei machbar und könne ohne Planwirtschaft realisiert werden, sagte Umwelt- und Energieministerin Doris Leuthard am Mittwoch vor den Medien. mehr lesen  24
Stadt soll aus Atomenergie aussteigen.
Zürich - Die Stadt Zürich soll bis 2034 aus dem Atom-Zeitalter aussteigen. Eine Mehrheit von Linken, Grünen und Grünliberalen ... mehr lesen 11
Mühleberg - Tausende Menschen haben sich am Sonntag am dritten «Menschenstrom gegen Atom» beteiligt. Vor dem AKW im bernischen Mühleberg forderten sie die sofortige Stilllegung der zwei ältesten Schweizer AKWs in Mühleberg und Beznau. mehr lesen 
Volksabstimmung
Wieso keine Volksabstimmung? Dann würde ich auch einen Atomausstieg akzeptieren - ansonsten wäre ich für das beibehalten der Atomenergie. So Planlos wie das die in Bern angehen, wird das ja kaum konstruktiv werden..

Atomkraft

Produkte passend zum Thema
Seite 1 von 2
DVD - Politik & Recht
COUNTDOWN TO ZERO - DVD - Politik & Recht
Regisseur: Lucy Walker - Genre/Thema: Politik & Recht; Terrorismus - C ...
21.-
BLU-RAY - Politik & Recht
COUNTDOWN TO ZERO - BLU-RAY - Politik & Recht
Regisseur: Lucy Walker - Genre/Thema: Politik & Recht; Terrorismus - C ...
22.-
DVD - Erde & Universum
DIE FOLGEN EINES ATOMKRAFTWERK UNFALLS - DVD - Erde & Universum
Genre/Thema: Erde & Universum; Umwelt & Ökologie; Energie & Rohstoffe; ...
17.-
DVD - Komödie
AM TAG ALS BOBBY EWING STARB - DVD - Komödie
Regisseur: Lars Jessen - Actors: Peter Lohmeyer, Gabriela Maria Schmei ...
21.-
DVD - Unterhaltung
SILKWOOD - DVD - Unterhaltung
Regisseur: Mike Nichols - Actors: Meryl Streep, Kurt Russell, Cheryl J ...
21.-
Coolstuff - Spielkarten - Quartett
QUARTETT - ATOMKRAFTWERKE - Coolstuff - Spielkarten - Quartett
Die heißesten Meiler der Welt auf 32 Spielkarten Harrisburg, Tscherno ...
19.-
Filmplakate
ATOMKRAFT? NEIN DANKE POSTER - Filmplakate
Atomkraft? Nein Danke Poster. Grösse: Breite 61,0 cm; Höhe 91,5 cm
12.-
Nach weiteren Produkten zu "Atomkraft" suchen
Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
Für eine intelligente, umwelt- und menschengerechte Energiepolitik
Eric Nussbaumer (SP/BL) zeigte sich in einem Punkt mit den Initianten einig.
Eric Nussbaumer (SP/BL) zeigte sich in einem ...
Gegner warnen vor Dilemma  Bern - Die Gegnerinnen und Gegner der Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» warnen vor einem Dilemma: Entweder werde Energie unerschwinglich, oder in der Bundeskasse klaffe ein Milliardenloch. Das Abstimmungsplakat zeigt ein grünes, geldverschlingendes Monster. 
Die CVP-Familieninitiative kommt bei der FDP nicht gut an.
FDP fasst Parolen zu CVP-Initiative und Energiesteuer Bellinzona - Heute kommt die FDP für ihre erste Delegiertenversammlung im Wahljahr 2015 ins Tessin. Sie fasst in ...
Widmer-Schlumpf warnt vor Annahme der Energiesteuer-Initiative Bern - Am 8. März stimmen Volk und Stände über die ...
OECD stellt ermässigten Mehrwertsteuersätzen schlechtes Zeugnis aus Paris - Die Organisation für wirtschaftliche ...
Energiewende  Bern - Die Gebäude in der Schweiz sollen bis 2050 insgesamt fünfmal weniger Energie verbrauchen als heute. So sieht es die Roadmap vor, welche 70 Forscher aus der Schweiz Ende dieser Woche erarbeitet haben.  
Projekt 'Energiewende' untersucht die technologischen Potenziale zur Umsetzung der Energiestrategie 2050.
45 Millionen Franken für Forschungsprogramme zur Energiewende Bern - Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zwei neue Forschungsprogramme ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1202
    Es ist nicht zu fassen! Die SVP verlangt die Deregulierung der Wirtschaft, als ob diese ... heute 13:00
  • Kassandra aus Frauenfeld 1202
    Scheuklappen-Behaupti "Die Schweiz ist dann stark, wenn es allen gut geht und nicht nur ein ... Do, 26.02.15 23:55
  • Kassandra aus Frauenfeld 1202
    Die Murphyschen Gesetze treffen beide auf Köppel zu: a) Vom Ingenieur Edward A. Murphy ... Do, 26.02.15 20:15
  • LinusLuchs aus Basel 60
    Roger Köppel, das ist doch der, der im Januar 2012 in seiner Weltwoche schrieb: ... Do, 26.02.15 18:05
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2827
    Was... sind die Ziele solcher Berichte oder auch Debatten über ... Do, 26.02.15 11:43
  • Cataract aus Zürich 32
    Achtung Witz! *Ironie ein* Haha, selten soooo gelacht *Ironie aus* Do, 26.02.15 09:02
  • friwalt aus Bolligen 9
    Hier tagt der grosse Rat des Kantons Bern Was hat das Rathaus des Standes Bern im Bild mit den ... Do, 26.02.15 01:50
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2827
    Es... ist ganz einfach! Der Staat will mehr Flüchtlinge zwecks Prestige, kann ... Mi, 25.02.15 22:57
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich -1°C 5°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Basel 0°C 6°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
St.Gallen 1°C 7°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 1°C 10°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 1°C 10°C bewölkt, wenig Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Genf 4°C 10°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, starker Regen bewölkt, starker Regen bewölkt, starker Regen bewölkt, starker Regen bewölkt, starker Regen
Lugano 5°C 11°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten