Aussenseiter ohne Chance
Schweizer deklassieren Luxemburg erneut
publiziert: Samstag, 9. Jan 2016 / 21:39 Uhr
Trainer Rolf Brack gratuliert Andy Schmid zu seiner tollen Leistung.
Trainer Rolf Brack gratuliert Andy Schmid zu seiner tollen Leistung.

Die Schweizer Handballer deklassieren Luxemburg auch im zweiten Spiel der WM-Ausscheidung. In Aarau besiegt die verlustpunktlose SHV-Auswahl den krassen Aussenseiter 30:18.

Gegen Luxemburg bekundete das Team von Trainer Rolf Brack abermals keinerlei Probleme. Nach einer Viertelstunde führte die SHV-Auswahl vor 2000 Zuschauern 9:3, womit sämtliche relevanten Fragen im Prinzip frühzeitig geklärt waren. Die Gastgeber konnten sich temporär sogar eine ungenügende Angriffseffizienz von unter 50 Prozent leisten, ohne auch nur ansatzweise unter Druck zu geraten.

Andy Schmid, der Regisseur und Star der Schweizer, war vom drittklassigen Herausforderer in den ersten 30 Minuten kaum zu stoppen. Der Protagonist des Bundesliga-Leaders Rhein-Neckar Löwen markierte auf dem Weg zur erwartet raschen Zäsur sechs Treffer. Nach der Pause reihten die Gäste einen Fehler an den nächsten - in ihrer schwächsten Periode elf missratene Angriffe in Serie.

Finalissima gegen Niederlande

Nach der erfüllten Pflicht gegen die auf WM-Qualifikations-Niveau seit 13 Spielen punktelosen Luxemburger steht nun aus Schweizer Optik die eigentliche Finalissima der Gruppenphase gegen die Niederlande im Fokus. Am kommenden Mittwoch und vier Tage später in Sittard spielt Bracks Equipe um den ersten Vorstoss ins WM-Playoff seit 2010.

Der kommende Kontrahent der Schweizer ist international zwar nicht erfolgreicher, aber vergleichsweise routinierter: Nahezu der gesamte Stamm des Nederlands Handbal Verbond ist in den beiden deutschen Profi-Ligen engagiert.

Schweiz - Luxemburg 30:18 (14:9)
Schachenhalle, Aarau. - 2000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Mykolaitis/Sniurevicius (LTU). - Torfolge: 3:0, 3:2, 4:3, 9:3, 9:6, 10:6, 11:7, 11:8, 12:8, 12:9 (27.), 14:9; 14:10, 16:10, 18:11, 18:13, 20:13, 22:14, 22:15, 22:17, 29:17, 29:18, 30:18. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Luxemburg.

Schweiz: Bringolf/Portmann (ab 40.); Schmid (7/2), Fellmann, Liniger (1), Baviera (2), Sidorowicz (2), Dähler (3), Raemy (3), Küttel (3), Striffeler (2), Freivogel, Hofstetter (3), Linder (1), Svajlen (1), Mühlemann (2).

Luxemburg: Auger/Moreira (für 1 Penalty); Muller (4), Antoine Biel, Scholten (2), Zekan (1), Meis (1), Bock (1), Wirtz (4/2), Ley, Schroeder (2), Scheid, Hoffmann (2), Tomassini.

Bemerkungen: Schweiz ohne Portner, Von Deschwanden, Maros, Tynowski (alle verletzt). Timeouts: Schweiz (30./14:9, 46./22:15), Luxemburg (15./8:3, 50./24:17, 58./28:17). Portmann hält Penalty von Wirtz (55./26:17).

Rangliste:
1. Schweiz 2/4 (76:41). 2. Niederlande 2/4 (70:64). 3. Luxemburg 4/0 (91:126). - Restprogramm. Mittwoch, 13. Januar, 20 Uhr: Schweiz - Niederlande (Aarau). - Sonntag, 17. Januar, 14 Uhr: Niederlande - Schweiz. - Modus: Gruppensieger im WM-Playoff im Juni.

(bg/Si)

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