Schweizer fühlen sich sicherer
publiziert: Donnerstag, 29. Jul 2004 / 20:00 Uhr

Bern - Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich sicherer als im Jahre 1997, obwohl die Zahl der Gewaltdelikte seither anstieg. Weil vermehrt Jugendliche Opfer der Gewalt würden, könnte es sein, dass sich ältere dadurch in Sicherheit wögen, heisst es in einer UNIVOX-Studie.

Keinen Einfluss zu haben scheint die politische Einstellung der Befragten.
Keinen Einfluss zu haben scheint die politische Einstellung der Befragten.
1 Meldung im Zusammenhang
Der Anstieg des Sicherheitsgefühls unter den 18- bis 21-Jährigen sei nicht so stark wie bei den Älteren, heisst es im Vertiefungsbericht des Trendberichts Kriminalität des Forschungsinstituts gfs-zürich. Das lasse diese Hypothese plausibel erscheinen. Die Hauptresultate der Studie wurden bereits im September 2003 veröffentlicht.

Eine andere Erklärung für das grössere Sicherheitsgefühl könnte laut den Autoren der Studie die zunehmende Politisierung und Mediatisierung des Themas sein. Die Folge sei nämlich gewesen, dass Massnahmen ergriffen worden seien, die der Bevölkerung ein beruhigendes Gefühl gaben.

Keinen Einfluss auf die Entwicklung des Sicherheitsgefühl zu haben scheint die politische Einstellung der Befragten. Der Anstieg ist laut Studie bei den Anhängern aller Lager derselbe.

Die Studie betrachtete in regelmässigen Abständen die Entwicklung des Sicherheitsgefühls von Schweizerinnen und Schweizern von 1997 bis 2003. Die Befragung von 2003 wurde bei 705 Personen durchgeführt.

Gefragt wurde etwa, wie sicher sich die Leute bei einem abendlichen Spaziergang ohne Begleitung in ihrer Wohngegend fühlen. Über 80 Prozent der Befragten fühlen sich dabei ziemlich oder sehr sicher. Im Jahre 1997 waren es rund 10 % weniger.

Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln fühlen sich die Befragten sicherer. Und die Angst vor einem Einbruch nahm ebenfalls ab. Zudem gaben die im Jahr 2003 befragten Personen an, weniger Vorsichtsmassnahmen zu treffen als diejenigen im Jahr 1997.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Unsicherheit und Angst ... mehr lesen
31 Prozent der befragten Frauen fühlen sich unsicher.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
Falsche Sichtweise  Selbst wenn sie hohe Steuerabgaben leisten müssen, leben reiche Amerikaner grösstenteils weiter in ihren angestammten Bundesstaaten und ziehen nicht in eine andere US-Region mit ... mehr lesen
In den vergangenen Jahre haben von knapp 500'000 Einkommensmillionären nur 12'000 pro Jahr den Bundesstaat gewechselt.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 12°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 12°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 12°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 11°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 14°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 14°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 16°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten