Erstmals Wirtschaftslage top
Schweizer fürchten Arbeitslosigkeit
publiziert: Donnerstag, 8. Dez 2011 / 11:08 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Dez 2011 / 11:30 Uhr
Existenzielle Unsicherheit.
Existenzielle Unsicherheit.

Bern - Die unsichere wirtschaftliche Lage beschäftigt die Schweizerinnen und Schweizer. Auf dem neuen CS-Sorgenbarometer rangiert die Arbeitslosigkeit zuoberst - wie schon in den vergangenen Jahren. Aber auch Ausländerfragen beunruhigen.

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Von den befragten Schweizerinnen und Schweizer gaben 52 Prozent an, dass ihnen die Arbeitslosigkeit Sorgen bereitet. Ausländerfragen wurden von 36 Prozent genannt. Knapp dahinter auf Rang drei - und noch nie so weit oben auf der Liste - ist mit 35 Prozent die Sorge um die Wirtschaftsentwicklung.

Ebenfalls einen Sprung nach oben machten die Sorgen um die Finanz- und Bankenkrise (Rang 4, 30%). Die Sorgenskala sei in diesem Jahr von grundsätzlichen wirtschaftlichen Fragen geprägt, schreibt dazu die CS. Gleichzeitig jedoch schätze eine Mehrheit der Befragten die persönliche Situation als positiv ein.

So beschrieben 54 Prozent der Befragten ihre Situation als gut bis sehr gut. 37 Prozent bezeichneten sie als recht. Und nur 7 Prozent gaben an, dass sie wirtschaftlich schlecht da stünden. Eine grosse Mehrheit (83%) glaubt zudem, dass sich ihre Lage in den kommenden zwölf Monaten nicht ändern wird.

Sorgen um AHV auf Rekordtief

Die Sorgen um die AHV und die Altersvorsorge allgemein sind hingegen auf ein Rekordtief (Rang 6, 27%) abgerutscht. Dies ohne, dass hier eine politische Lösung gefunden worden wäre, wie die CS zu ihrem Barometer schreibt. Aus den Top-Ten fielen Umweltschutz und europäische Integration.

Neben den Sorgen misst der CS-Barometer auch jeweils das vorhandene Vertrauen in die Akteure von Politik und Wirtschaft. Generell sei dieses im Jahr 2011 gesunken, schreibt die CS. Allerdings konnten die Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen einen grossen Vertrauensgewinn verbuchen.

So rangieren Gewerkschaften neu auf Platz zwei auf der Liste der vertrauenswürdigsten Akteure: Von den Befragten gaben 64 Prozent an, ihnen zu vertrauen. Die Arbeitgeberorganisationen sind mit 62 Prozent auf Rang drei. Angeführt wird die Liste vom Bundesgericht (66 Prozent).

Zuhinterst auf der Liste rangiert und massiv an Vertrauen verloren haben die politischen Parteien (37%) und die EU (20%). Das Vertrauen an die EU scheine wieder stärker angeschlagen zu sein, nachdem es seit 2005 stetig angewachsen sei, schreibt die CS. Vermutlich sei es die Eurokrise, die zu diesem Einbruch führte.

Die CS erstellt seit 35 Jahren einen Sorgenbarometer. Für den Barometer 2011 wurden 1000 Stimmberechtigte zwischen dem 1. und 28. August 2011 in der ganzen Schweiz befragt.

(bert/sda)

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