Schweizer glauben nicht an raschen Aufschwung
publiziert: Dienstag, 2. Sep 2008 / 11:47 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Sep 2008 / 12:35 Uhr

Hergiswil - Acht von zehn Schweizerinnen und Schweizern sehen die Wirtschaftslage mit Pessimismus. Trotzdem besteht für 59 Prozent kein Grund, das Ausgabeverhalten deswegen wesentlich zu ändern.

Frauen sind generell vorsichtiger: 54 Prozent wollen nicht übermässig sparen.
Frauen sind generell vorsichtiger: 54 Prozent wollen nicht übermässig sparen.
Ein Drittel der Bevölkerung denkt, dass die Talsohle erreicht ist, während 42 Prozent davon ausgehen, dass sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage mit 1000 Befragten, die das Forschungsinstitut IHA-GfK veröffentlichte.

Sparen ist für die Mehrheit nicht angesagt. Nur 14 Prozent der Befragten werden grössere Anschaffungen auf später verschieben, 24 Prozent schränken sich nur punktuell sein.

Gesamthaft sind die Westschweizer pessimistischer: 81 Prozent sehen angesichts der US-Hypothekenkrise, Verlusten bei grossen Banken und einem steigendem Ölpreis keine baldige Besserung der Lage. In der Deutschschweiz denken 76 Prozent in dieser Richtung.

Die Romandie sieht sich stärker zum sparen veranlasst, wo nur 52 Prozent weiter im gleichen Umfang Geld ausgeben wollen wie bisher. Bei den Deutschschweizern sind dies immerhin 62 Prozent.

Frauen sind generell vorsichtiger: 54 Prozent wollen nicht übermässig sparen, bei den Männern sind es 64 Prozent. Nicht überraschend ist, dass Singles und Paare zu 63 Prozent ihre gewohnten Ausgaben beibehalten, bei Familien sind es nur 56 Prozent.

Wenig beeindruckt von den Konjunkturaussichten zeigen sich junge Menschen. Über zwei Drittel der 15- bis 29-Jährigen, nämlich 70 Prozent, werden nicht sparen. Vorsichtiger sind 30- bis 49- Jährige: Nur 54 Prozent schauen nicht stärker aufs Portemonnaie.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
350 ausländische Campierer  Bern - Seit einigen Tagen campieren mittlerweile rund 350 ausländische Fahrende im bernischen Witzwil. Die Anwohner beklagen sich über Lärm, Dreck und Sachbeschädigungen. Die Behörden bitten um Geduld, denn die Fahrenden sollen das Gelände bis am Mittwochabend verlassen. mehr lesen  
In den vergangenen Jahre haben von knapp 500'000 Einkommensmillionären nur 12'000 pro Jahr den Bundesstaat gewechselt.
Falsche Sichtweise  Selbst wenn sie hohe Steuerabgaben leisten müssen, leben reiche Amerikaner grösstenteils weiter in ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 2°C 9°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 3°C 11°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 0°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 2°C 8°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 3°C 8°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 3°C 10°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 3°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten