2015 ein Fünftel mehr als 2014
Schweizer lösen mehr Waffen
publiziert: Mittwoch, 30. Dez 2015 / 21:02 Uhr
Die Schweiz besitzen pro Kopf die meisten Waffen.
Die Schweiz besitzen pro Kopf die meisten Waffen.

Bern - Deutlich mehr Schweizer kaufen eine Pistole, ein Gewehr oder eine andere Waffe für den privaten Gebrauch. Die Gesuche für Waffenerwerbsscheine nahmen im laufenden Jahr im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich zwanzig Prozent zu.

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Dies zeigt eine Umfrage in mehreren Kantonen, welche die Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SRF gemacht hat und die am Mittwoch publiziert wurde. Demnach nahmen 2015 die Gesuche für Waffenerwerbsscheine in zwölf befragten Kantonen im Vergleich zum Vorjahr zu. Auch die Waffenhändler spürten die erhöhte Nachfrage nach Schusswaffen.

Am grössten ist der Anstieg im Kanton Waadt - von 2427 auf über 4200 Gesuche. Pierre-Olivier Gaudard, Chef der Kriminalprävention der Kantonspolizei Waadt, erklärt die Zunahme von über siebzig Prozent mit einem generellen Klima der Beunruhigung und einer gewachsenen Angst vor Einbrechern.

Martin Boess, Direktor der Schweizerischen Kriminalprävention, warnt derweil vor dem zunehmenden Waffenkauf. Eine Waffe im Haus zu haben, um sich sicherer zu fühlen, sei eine sehr schlechte Idee. Gegenüber «10vor10» sagte er: «Wenn mehr Waffen im Umlauf sind, steigt die Gefahr für die Bevölkerung. Das zeigen unter anderem Erfahrungen aus den USA. Wo es mehr Waffen hat, passieren auch mehr Unfälle mit Waffen.»

Schweiz beim Waffenbesitz weltweit vorne dabei

In der Schweiz wurde das Waffenrecht in den vergangenen Jahren verschärft. In vielen Punkten ist das Schweizer Recht dem europäischen Recht angepasst worden.

Mit den strengeren Beschlüssen setzte der Bundesrat auch das im Nachgang zur Abstimmung über die Waffen-Initiative gemachte Versprechen um, den Schutz vor Waffenmissbrauch trotz des Neins zur Initiative weiter zu verbessern. Die Initiative war im Februar 2011 vom Schweizer Stimmvolk mit 56,3 Prozent bachab geschickt worden.

Auch der Waffenerwerb ist nicht mehr so liberal wie früher. Je nach Kategorie (verbotene Waffen, bewilligungspflichtige Waffen oder meldepflichtige Waffen) wird laut dem Bundesamt für Polizei (fedpol) eine Ausnahmebewilligung, ein Waffenerwerbsschein oder eine Meldepflicht verlangt.

Somit könne nicht jeder in der Schweiz eine Waffe erwerben, schreibt das fedpol. Insbesondere bei Dritt- oder Selbstgefährdung sei dies beispielsweise nicht möglich.

Dennoch gibt es in der Schweiz bei rund 8 Millionen Einwohnern etwa 2,5 Millionen legale Waffen - das ist einer der höchsten Pro-Kopf-Werte weltweit. Rund die Hälfte der Waffen kommt vom Militär.

Keine Pflicht zur Nachregistrierung von Waffen

Das Parlament hatte sich in der Herbstsession gegen eine Gesetzesänderung ausgesprochen, die eine Nachregistrierung von Feuerwaffen verlangte. Die Befürworter argumentierten vergeblich, mit der Pflicht zur Nachregistrierung könnte die Sicherheit verbessert werden, insbesondere jene von Polizistinnen und Polizisten.

Die Gegner bezweifelten dies. Aus ihrer Sicht würden unbescholtene Bürger mit administrativem Aufwand belastet. Gegen die Nachregistrierung hatten vor allem Schützenvereine und Jäger gekämpft.

Justizministerin Simonetta Sommaruga gab vergeblich zu bedenken, die Registrierung von Waffen sei eine wesentliche Voraussetzung, um gegen illegalen Waffenhandel vorgehen zu können. Wer rechtmässig eine Waffe besitze, habe nichts zu befürchten.

Heute müssen in der Schweiz nur jene Waffen in den kantonalen Registern eingetragen sein, die nach dem 12. Dezember 2008 gekauft wurden. Wie viele ältere Waffen es gibt, ist unbekannt. Der Bundesrat schätzt, dass es etwa zwei Millionen sind.

(bert/sda)

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Sie haben recht!
Ja der Täterschutz wird gross geschrieben.

Eine Tatwaffe die vor Gericht nicht zugelassen wird.

Ein Parlamentarier der sagt, dass er nicht gewusst hat, dass seine Putze AHV zahlen darf. Respektive er für sie.

Asylanten die in den Heimen aufeinander einprügeln und hier bleiben dürfen..........

Gemordet wird auch in Spitälern und Altersheimen. Als Laie merkt man nicht, wenn das Personal einen Angehörigen verdursten lässt!

Als ich das gelesen habe, habe ich zuerst gedacht, das ist nur eine dumme Verschwörungstheorie. Ich habe mich dann etwas umgehört und siehe da, so was gibt es auch in der CH!

Ist wenig Urin im Beutel und ist er dann noch braun, bekommt der Patient zu wenig Wasser vom Pflegepersonal.

Es ist nirgends einfacher einen Menschen umzubringen als wie im Spital oder Pflegeheim! Da ja nirgends mehr gestorben wird!

Ganz kurz zu den Waffen. In Österreich wurden so viele Feuerwaffen wie noch nie verkauft.

Die EU will den privaten Waffenbesitz einschränken. Die Verbrecher haben illegale Waffen und den Bürgern wird das Tragen von legalen Waffen verboten!?!

Na die in Brüssel haben echt eines an der Waffel. Wäre dem nicht so, hätten sie nämlich die Stromsparbirnen verboten und nicht die Glühbirnen;-)))
Täterschutz
Es bringt ja nicht viel wenn man zwar Waffen besitzen darf, aber die Gesetze derart sind dass man sie zur Selbstverteidigung dann nicht einsetzen darf.

In der Schweiz wird immer noch zu viel Täterschutz betrieben. Meines Erachtens muss es für einen Einbrecher zum Berufsrisiko gehören erschossen zu werden. In der Schweiz muss man sich aber erst umbringen lassen, bevor man sich verteidigen darf.

Gemäss Schweizer Polizei und Kriminalexperten, bietet man den Verbrechern vor der spontanen Eigentumsübertragung am besten noch einen Espresso an.

Wenn man eine Waffe besitzt gehört aber auch dazu, dass man damit umgehen kann. Ich trage während rund 7 Monaten im Jahr täglich eine Waffe, gehe aber auch einmal pro Woche in den Schiesskeller.
Ansicht
«Es ist viel gefährlicher, wenn mehr Leute bewaffnet sind»
Konkret: Es ist viel gefährlicher für Kriminelle, wenn mehr unbescholtene Bürger bewaffnet sind.
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