Schweizer mit weniger psychischen Problemen
publiziert: Donnerstag, 30. Aug 2007 / 11:30 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 30. Aug 2007 / 12:03 Uhr

Neuenburg - Der Schweizer Bevölkerung geht es psychisch besser als vor zehn Jahren. Das zeigt ein Monitoring des Gesundheitsobservatoriums. Unklar ist, weshalb trotzdem immer mehr Menschen wegen psychischer Probleme Hilfe suchen und eine IV-Rente erhalten.

Rund 60 Prozent der Befragten sind gelassen und psychisch im Gleichgewicht.
Rund 60 Prozent der Befragten sind gelassen und psychisch im Gleichgewicht.
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Gemäss dem Monitoring, das zu einem grossen Teil auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung aus dem Jahr 2002 basiert, fühlen sich 55 Prozent der Bevölkerung emotional stabil, wie das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) mitteilte. Anfang der 1990-er-Jahre waren es knapp 45 Prozent gewesen.

Auch das psychische Wohlbefinden ist hoch: Rund 60 Prozent der Befragten sind gelassen und psychisch im Gleichgewicht. Gleichzeitig gingen leichte psychische Beschwerden wie Pessimismus, Niedergeschlagenheit, Nervosität und Schlafstörungen von 40 auf 30 Prozent zurück. Das gilt auch für schwerere psychische Probleme.

Welche Bevölkerungsgruppen am häufigsten unter psychischen Problemen litten, sei schwierig zu sagen, sagte Co-Autorin Daniela Schuler auf Anfrage.

Zwar gäben mehr Frauen an, psychisch krank zu sein oder allgemeine Beschwerden zu haben. Aber das könne zum Beispiel auch daran liegen, dass Männer solche weniger zugeben.

Mehr Männer und ältere Personen als Frauen und Jüngere geben auch an, sie hätten das Gefühl, ihr Leben «im Griff» zu haben - ein wichtiges Anzeichen für gute psychische Gesundheit. Immerhin ein Fünftel der Bevölkerung fühlt sich dagegen Problemen ausgeliefert, ohne sie kontrollieren zu können.

(smw/sda)

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