Schweizer nach Pflichtsiegen gefordert
publiziert: Dienstag, 28. Apr 2009 / 08:09 Uhr

Nach Pflichtsiegen gegen Frankreich und Deutschland steigt das Schweizer Nationalteam in die zweite Phase des WM-Turniers.

Die Schweizer können ohne Erfolgsdruck frei aufspielen.
Die Schweizer können ohne Erfolgsdruck frei aufspielen.
Heute ab 16.15 Uhr spielt das Team von Ralph Krueger in Bern gegen Russland. Der letzte Gruppenmatch gegen den Weltmeister entscheidet einzig darüber, wie viele Punkte die Schweiz in die Zwischenrunde mitnimmt.

Der Druck, siegen zu müssen, fällt vorerst weg. Es gilt, die spielerischen Weichen für die Viertelfinal-Qualifikation zu stellen. Als geschlossene Rose, die sich jetzt langsam öffnen müsse, verglich Ralph Krueger am Tag nach dem Einzug in die Zwischenrunde den aktuellen Zustand des Nationalteams. «An eine solche Ambiance, wie sie in den ersten beiden Partien geherrscht hat, muss man sich erst gewöhnen. Deshalb traten wir etwas gehemmt auf», begründete Krueger die Symbolik mit der Botanik.

Noch nicht überzeugend

Ob wegen des hohen Drucks oder nicht: Das Schweizer Team vermochte gegen die Franzosen und Deutschen noch nicht zu überzeugen. In der Defensive agierte es zu fehleranfällig, das Powerplay gefiel trotz des Siegtreffers gegen Deutschlands meistens nicht, und auch die in der Vorbereitung überzeugende Sturmlinie mit Martin Plüss, Ivo Rüthemann und Ryan Gardner entwickelte noch nicht die gewünschte offensive Wirkung. Einzig im Boxplay traten die Schweizer bisher souverän auf.

Gegen Russland steht das Resultat für Krueger nicht im Vordergrund: «Wir sind noch nicht das Team, das wir sein wollen. Es geht vorerst darum, unser Spiel zu finden. Dies steht gegen die Russen im Zentrum.» Ein Gegner vom Format Russlands kommt den Schweizern wahrscheinlich nicht ungelegen, um in einen höheren Rhythmus zu finden.

Russen klarer Favorit

Auf etwas grössere Gegenwehr dürfte auch Russland hoffen. Denn im Gegensatz zu den Schweizern kamen die Russen gegen Deutschland (5:0) und Frankreich (7:2) im Schongang zu zwei Siegen. Natürlich ist der Titelverteidiger gegen die Schweiz hoch favorisiert. In den letzten acht Duellen gingen stets die Russen als Sieger hervor.

Der letzte Schweizer Sieg datiert vom Mai 2000, als das Team von Krueger der «Sbornaja» an deren Heim-WM in St. Petersburg eine empflindliche 2:3-Niederlage zufügten. Vor einem Jahr in Québec verlor die Schweiz gegen Russland gleich zweimal; auf das 3:5 in der Zwischenrunde folgte im Viertelfinal eine 0:6-Schlappe.

(ht/Si)

 
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