Schweizer nutzen fleissig Handy und Internet
publiziert: Dienstag, 23. Feb 2010 / 16:42 Uhr

Genf - Schweizerinnen und Schweizer sind gut mit Handy, Internet und ähnlichem versorgt: Die Schweiz rangiert bei Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) weltweit auf Platz sieben gemäss der Internationalen Telekommunikations-Union (ITU).

Jeder Schweizer hat mindestens ein Handy.
Jeder Schweizer hat mindestens ein Handy.
Damit verbesserte sich die Schweiz gegenüber 2008 um einen Platz. In der aktuellen Rangliste besser platziert sind Schweden, Luxemburg, Südkorea, Dänemark, die Niederlande und Island. Hinter der Schweiz figurieren Japan, Norwegen und Grossbritannien.

Der veröffentlichte Bericht der ITU basiert auf elf Indikatoren, unter anderem die Verbreitung von Fix- und Mobiltelefonie sowie Internet.

4,6 Mrd. Abonnenten

Ende 2009 gab es weltweit 4,6 Milliarden Mobiltelefon-Abonnenten, wie die ITU festhält. Erstmals hat somit über die Hälfte der Bewohner in Entwicklungsländern Zugang zum Mobiltelefon-Netz (57%) - rund doppelt soviel wie 2005.

Das Internet nutzen 26 Prozent der Weltbevölkerung (1,7 Mrd. Menschen). In Industrieländern gehen fast zwei Drittel der Bevölkerung auf das Netz (64%), in Entwicklungsländern sind es 18 Prozent.

Grösser ist das Gefälle beim Breitband-Internet: Während in reichen Ländern 23 Prozent der Leute die schnelle Internet-Verbindung nutzen können, sind es in Entwicklungsländern lediglich 4 Prozent.

Preisniveau

Die Telekommunikations-Union nahm auch das Preisniveau bei Telekomdienstleistungen unter die Lupe. Hier schneidet die Schweiz mit Rang 13 etwas schlechter ab.

Am wenigsten für Telekommunikation zahlen müssen die Bewohner der chinesischen Sonderverwaltungszonen Macao und Hongkong, gefolgt von Singapur, Kuwait, Luxemburg, den USA, Dänemark, Norwegen, Grossbritannien, Island, Kanada und Finnland.

(fest/sda)

Vielen Dank für Ihre Antwort, liebe hubabuba
Bitte entschuldigen Sie meine verspätete - möglicherweise gar nicht mehr aktuelle - Reaktion. Ich habe nicht jeden Tag die Zeit, in diesem Forum zu lesen. Wenn ich aber dazu komme, macht es mir (manchmal) auch Freude. Wenn ich keine Zeit fürs Forum habe, lese oder überfliege ich nur schnell mal die Nachrichten, damit ich wenigstens einigermassen im Bild bin, was so passiert auf unserer Welt.

Aber ich glaube, Sie haben mich falsch verstanden. Mit 23% finde ich den Breitbandanteil eben ziemlich tief. Ich hätte mehr erwartet.

Und über Leute, die lieber ein Telefongespräch führen, brauchen Sie mir nichts zu erzählen - solche gibt's bei uns auch. Dafür schreiben Sie dann noch eine halbe Stunde lang eine Gesprächsnotiz, wenn der Anruf nur fünf Minuten gedauert hat.
gute Frage
Einen statistischen Überblick habe ich nicht.

Was ich jedoch sehe ist, dass es etwa in Frankreich viel schwieriger ist als in der Schweiz, eine vernünftig gestaltete Website zu finden, die dann auch noch funktioniert. Gegenbeispiele gibt es natürlich immer.

In meinem Umfeld ist man ohne Internet praktisch inexistent, aber das ist nicht represäntativ für das ganze Land. Auch bei uns gibt es Leute, die jede Anfrage per E-Mail mit der Aufforderung anzurufen quittieren. (wofür ich gar kein Verständnis habe)

Ein weiterer Indikator ist auch die Gestaltung der Websites. Hier werden immer wieder so viele gewichtige Inhalte reingepackt, dass die Angelegenheit ohne Breitband extrem zähflüssig ist. Wer es sich leisten kann wird unter diesen Umständen nicht beim altehrwürdigen Modemzugang bleiben.

Für mich persönlich ist der Breitbandzugang (Flatrate) sogar billiger als wenn ich mich per Modem verbinden würde.
Mich überrascht es daher gar nicht, dass der Anteil der Breitbandnutzer so gross ist. Ich vermute mal, dass jene die immer noch Schmalbandanschlüsse nutzen, nur Gelegenheitsnutzer oder dann Leute, die den Aufwand zum Wechsel scheuen sind (wobei sich der in Grenzen hält)
Etwas Schlechter
Beim Preisrang etwas schlechter auf Platz 13. Nett ausgedrückt. Genauer bitte!

Es ist ja bekannt dass uns alle 3 Operator von oben bis unten bescheissen. Die Tarife liegen 80 % über EU-Ländervergleiche.

Bald hat die Schweiz ein Kartell von zwei Betreibern. Wer das Wort "Kartell" nicht mag, kann es durch "Duopol" ersetzen. Der Beschiss bleibt der gleiche. Die Telekomliberalisierung war eines der grössten Versagen der Bakom, ComCom und deshalb auch Moritzli.
23% in reichern Ländern
Breitbandbenutzer? Ich hätte gedacht, es seien etwa 23% (höchstens) andere Internetzugänge.

hubabuba, Sie arbeiten auf dem Gebiet - ist das so?
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