Keine Exploits erwartet
Schweizer ohne Druck
publiziert: Dienstag, 30. Jul 2013 / 12:04 Uhr
Wenig Druck auf Sébastien Chevallier.
Wenig Druck auf Sébastien Chevallier.

Einen Monat nach der WM in Polen stehen für die Beachvolleyballer diese Woche in Klagenfurt die kontinentalen Titelkämpfe im Programm. Die sieben Schweizer Duos gehören erneut nicht zu den ersten Anwärtern auf Spitzenränge.

Das Turnier von Klagenfurt gehört gemeinhin zu den Highlights im Kalender der Beachvolleyballer. Für einmal messen sich die Sand-Spezialisten am Wörthersee aber nicht im Rahmen der World Tour, sondern sie spielen im «Strandbad» der Kärntner Hauptstadt um EM-Medaillen. Edelmetall darf von den sieben teilnehmenden Schweizer Tandems indes nicht erwartet werden.
Denn seit dem vollzogenen Umbruch in den Kadern von Swiss Volley im letzten Winter müssen die Schweizerinnen und Schweizer nicht unerwartet deutlich härteres Brot essen. Immer wieder blitzte in dieser Saison zwar bei den neu gebildeten Duos das mögliche Potenzial auf, die (noch) fehlende Konstanz akzentuierte sich aber ausgerechnet an den bisherigen Höhepunkten der Saison. An der WM in Stare Jablonki resultierte kein einziger Top-ten-Platz und auch am Heimturnier in Gstaad fehlte der im positiven Sinn erhoffte «Ausreisser» nach oben.

Die Ziele von Swiss Volley sind zwar langfristig und im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2016 angelegt, ein positives Erlebnis an einem wichtigen Wettkampf läge aber trotzdem im Interesse der Athleten und der Verantwortlichen im Schweizer Verband. «Der Druck unsererseits ist sicher nicht allzu hoch. Von Medaillen zu sprechen, wäre verfrüht», so Philippe Saxer, der Beachvolleyball-Verantwortliche von Swiss Volley. «Unsere Teams haben in dieser Saison aber bereits bewiesen, dass sie mit den besten Teams der Welt mithalten können. Es wäre deshalb sicher toll, wenn ihnen dies auch an der EM gelingen würde.»

Saxer sprach damit auch die letzte Woche an, als sich am Grand Slam in Long Beach (USA) und am gleichzeitig stattfindenden Open in Anapa (Russ) gleich vier Duos mit ihren 9. Rängen in die Top ten spielten und damit für eine gelungene EM-Hauptprobe sorgten. Das herausragendste Resultat erreichten dabei Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré mit ihrem Sieg in der Vorrunde gegen die amerikanischen Olympia-Zweiten April Ross/Jennifer Kessy.

Auch Nadine Zumkehr/Joana Heidrich reagierten mit zuletzt zwei 9. Rängen auf die nicht nach Wunsch verlaufene WM (17.). Die weiteren Schweizer Frauenteams in Klagenfurt bilden Tanja Goricanec/Tanja Hüberli, denen mit Platz 9 in Anapa das beste gemeinsame Resultat gelang, und Romana Kayser/Nicole Eiholzer, die wegen Absagen kurzfristig ins Teilnehmerfeld nachrutschten. Nachwuchshoffnung Eiholzer ersetzt Kaysers Standardpartnerin Muriel Grässli, die verletzt passen muss.

Etwas weniger hoch sind die Erwartungen bei den Männern, auch wenn diese zuletzt wieder aufsteigende Tendenz erkennen liessen. Sébastien Chevallier und dessen lange Zeit verletzter Partner Mats Kovatsch steigerten sich seit der WM (37.) resultatmässig an jedem Turnier und spielten sich in Anapa ebenfalls in die Top ten. Philip Gabathuler/Jonas Weingart (33. an der WM) erreichten zuletzt immerhin zweimal die Sechzehntelfinals. Als drittes Männerduo starten Mirco Gerson und Alexei Prawdzic.

Ab Ende der 90er-Jahre, als die Beachvolleyball-Europameisterschaften eingeführt wurden, bis Mitte des neuen Jahrtausends gehörten die Schweizer zu den Medaillen-, ja gar zu den Gold-Abonnenten. Die Gebrüder Laciga (1998 bis 2000) sowie Sascha Heyer/Markus Egger (2001) und Simone Kuhn/Nicole Schnyder (2004) sicherten der Schweiz nicht weniger als fünf EM-Titel in sechs Jahren. Die letzte der total 16 EM-Medaillen gewannen Kuhn und Zumkehr vor vier Jahren in Sotschi (Russ).

(asp/Si)

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