Im In- und Ausland
Schweizer shoppen immer mehr im Internet
publiziert: Freitag, 4. Mrz 2016 / 00:40 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Mrz 2016 / 20:32 Uhr
Die Verlagerung des stationären Handels zum Onlinehandel schreitet seit Jahren voran.
Die Verlagerung des stationären Handels zum Onlinehandel schreitet seit Jahren voran.

Hergiswil NW - In der Schweiz wird das Einkaufen über das Internet immer beliebter. Im vergangenen Jahr bestellten Schweizer Waren im Wert von 7,2 Milliarden Franken im Onlineversandhandel. Das ist ein Anstieg von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Mit 5,3 Milliarden Franken entfiel der grösste Teil des Umsatzes auf die Schweiz, wie das Marktforschungsinstitut GFK in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Der Online- und Versandhandel wuchs damit erneut stärker als der klassische Handel. Er vereint mittlerweile 7,5 Prozent des gesamten Detailhandelsvolumens in der Schweiz auf sich.

Während im Nahrungsmittelbereich erst 1,8 Prozent des Gesamtvolumens online eingekauft werden, bestellen die Schweizer Konsumenten Waren aus den übrigen Sortimenten bereits zu 14 Prozent online. Umsatzstärkste Sortimente sind die Heimelektronik mit 1,64 Milliarden Franken und Mode und Schuhe mit 1,38 Milliarden Franken.

Einkaufstourismus legt zu

Wegen der Frankenstärke hat sich der Einkaufstourismus im Ausland im Onlineversandhandel noch einmal verstärkt. Die Onlineauslandseinkäufe stiegen mit 22 Prozent überproportional auf 1,1 Milliarden Franken. 800 Millionen Franken Umsatz wurden über Auktionsplattformen generiert.

Die Verlagerung des stationären Handels zum Onlinehandel schreitet seit Jahren voran: 2010 bis 2015 legte der Onlineversandhandel insgesamt um 1,8 Milliarden Franken zu. Der stationäre Handel büsste dagegen 2,5 Milliarden Franken an Umsatz ein.

Schweizer Konsumenten bevorzugen immer noch den Kauf gegen Rechnung. Nach Angaben von GFK bezahlen über 80 Prozent der Kunden beim Online-Einkauf in der Schweiz gegen Rechnung. Im europäischen Vergleich sind die Schweizer damit Spitzenreiter. Rund 13 Prozent der Kunden bezahlten 2015 mittels Kreditkarte oder über den Online-Bezahldienst Paypal.

(bert/sda)

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