Schweizer spenden über 13 Millionen Franken
publiziert: Donnerstag, 19. Aug 2010 / 07:26 Uhr
Insgesammt hat die Glückskette über 16 Millionen Franken für die Flutopfer in Pakistan gespendet.
Insgesammt hat die Glückskette über 16 Millionen Franken für die Flutopfer in Pakistan gespendet.

Bern/New York - Am nationalen Sammeltag für die Flutopfer in Asien sind über 13 Millionen Franken zusammengekommen. Bundespräsidentin Doris Leuthard hatte zum Spenden aufgerufen. Die Glückskette ist überzeugt, dass das Geld trotz der schwierigen politischen Lage die Opfer erreicht.

9 Meldungen im Zusammenhang
Nachdem die Hilfe für die Flutopfer in Pakistan und den angrenzenden Gebieten zuerst nur schleppend angelaufen war, hat die Glückskette den Mittwoch zum nationalen Sammeltag erklärt. Zusammen mit dem Geld, das vor dem Sammeltag gespendet worden war, hat die Glückskette nun über 16 Mio. Franken für die Hilfe zur Verfügung.

Am Sammeltag zur Mittagszeit hatten Schweizerinnen und Schweizer rund 4 Millionen Franken gespendet - am frühen Abend wurde die 10-Millionen-Grenze gesprengt. Der Stand der Spendenzusagen um Mitternacht betrug 13,035 Millionen Franken.

Grosse Beträge erhalten

«Wir sind sehr zufrieden, es läuft sehr gut», sagte Glückskette-Sprecherin Priska Spörri auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. «Wir haben einige grosse Beträge erhalten. Erfahrungsgemäss wird sich der Betrag, der bis Mitternacht zusammenkommt, in den nächsten zwei bis drei Wochen noch verdoppeln.»

Unter anderem zeigten sich mehrere Kantone spendierfreudig: Zürich überweist der Glückskette 500'000 Franken, Bern 200'000, der Aargau 80'000, St. Gallen 60'000, der Thurgau und Schwyz je 50'000, Solothurn 30'000 und Uri 25'000 Franken. Wie Glückskette-Sprecher Roland Jeanneret gegenüber Schweizer Radio DRS sagte, hat ein privates Unternehmen die Grossspende von einer Million Franken zugesagt. Zudem wollten etliche Gemeinden einen Beitrag leisten.

Appelle der UNO

Nach den dramatischen Appellen der UNO und von Hilfsorganisationen gingen weltweit deutlich mehr Spenden für die Opfer der Jahrhundertflut ein.

Die UNO hat bislang mit 228 Mio. Dollar knapp die Hälfte der benötigten Spenden von 460 Mio. Dollar zur ersten Versorgung der pakistanischen Flutopfer erhalten.

«Dazu kommen noch Zusagen, so dass die Gelder eine Quote von 54,5 Prozent erreichen», sagte Maurizio Giuliani, Sprecher des UNO-Koordinationsbüros für humanitäre Hilfe (OCHA) am Mittwoch.

EU erhöhte Hilfe

Die EU erhöhte ihre humanitäre Hilfe auf 115 Mio. Euro. Die EU-Kommission stellte zusätzliche 30 Mio. Euro als Nothilfe bereit, sagte die zuständige EU-Kommissarin Kristalina Georgiewa.

(ade/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Basel - Internationales Engagement ... mehr lesen
«Eine Welt mit weniger Armut ist eine Welt mit weniger gewaltsamen Konflikten und mehr Sicherheit für uns», sagte Micheline Calmy-Rey.
Die Schweiz gab bisher 4 Millionen Franken für Soforthilfe frei.
New York - An einer Sondersitzung der UNO-Vollversammlung zu Pakistan haben mehrere Staaten angekündigt, ihre Geldhilfen aufzustocken. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon rief erneut dazu ... mehr lesen
New York - UNO-Generalsekretär ... mehr lesen
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. (Archivbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
Kein sauberes Wasser, keine Lebensmittel und keine Unterkunft.
Genf - Die Zahl der Betroffenen in ... mehr lesen
Leuthard wandte sich über die drei Radiokanäle der SRG (RSR, SRDRS, RTSI) an die Schweizer Bevölkerung.
Bern - Zum Auftakt des nationalen Spendentags für die Flutopfer in Asien ruft Bundespräsidentin Doris Leuthard die Bevölkerung zum Spenden auf. «Lassen Sie Ihr Herz sprechen!» ... mehr lesen
Bern - Schweizer Hilfswerke haben ... mehr lesen
Für über eine Million Kinder in den Überschwemmungsgebieten besteht höchste Krankheitsgefahr.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Weitere Selbstmordanschläge  Islamabad - Bei zwei parallel verübten Selbstmordanschlägen sind am Sonntag im Osten Pakistans mindestens 41 Menschen getötet worden, wie die Polizei mitteilte. Etwa hundert weitere Menschen seien beim Angriff auf das Sufi-Heiligtum verletzt worden, sagten Mitarbeiter der Rettungsdienste. mehr lesen  
Bombardierung von Taliban-Camp  Islamabad - Bei einem US-Drohnenangriff in Pakistan sind nach Geheimdienstkreisen am Donnerstag mindestens 41 Aufständische getötet worden. Den Angaben zufolge feuerte eine Drohne vier Raketen auf eine Gruppe mutmasslicher Extremisten in der Provinz Nord-Nord-Waziristan. mehr lesen   1
Selbstmordattentäter in Peshawar  Islamabad - Bei einem Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind am Mittwoch nach jüngsten Angaben mindestens 34 Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Der Anschlag wurde am Stadtrand von Peshawar verübt, wie ein Polizeisprecher sagte. mehr lesen   2
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 2°C 5°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 5°C 6°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 1°C 3°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 3°C 5°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 2°C 6°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 4°C 6°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 2°C 4°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten