Madoff-Affäre
Schweizer unter Hauptopfern des Milliardenbetrügers Madoff
publiziert: Mittwoch, 14. Mai 2014 / 10:55 Uhr
Bernard Madoff. (Archivbild)
Bernard Madoff. (Archivbild)

Washington - Der Wall-Street-Betrüger Bernard Madoff hat auch viele Schweizer um ihr Geld gebracht. Das legt eine am Dienstag vom Opferfonds des US-Justizministeriums veröffentlichte Liste nahe.

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Danach haben US-Amerikaner am meisten Schadensfälle geltend gemacht. Es folgen Deutsche, Italiener, Franzosen und danach Schweizer. Insgesamt gingen 51'700 Anträge auf Entschädigungen ein.

«Es scheint, als ob mindestens doppelt so viele Investoren wie zuvor gedacht in dem Madoff-Betrug Geld verloren haben», erklärte Richard Breeden, der den «Madoff Victim Fund» verwaltet. «Nur wenige Plätze auf dieser Erde wie die Wüste Gobi und die Polkappen scheinen von diesem Betrug verschont geblieben zu sein.»

System zusammengebrochen

Madoff hatte Anleger über Jahrzehnte mit Traumrenditen gelockt, die er aber mit dem frischen Geld anderer Investoren zahlte. 2008 in der Finanzkrise brach das Schneeballsystem zusammen und Madoff wurde zu 150 Jahren Haft verurteilt.

Treuhänder Irving Picard, der Madoffs Firma seitdem abwickelt, geht von einem Schaden von 20 Milliarden Dollar aus. Bei Fondsverwalter Breeden gingen Anträge über die doppelte Summe ein. Diese müssten zwar noch auf ihre Rechtmässigkeit geprüft werden, doch gehe er von «wesentlich höheren Verlusten aus als bislang dokumentiert».

(ww/sda)

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DIE GIERIGSTEN das ...
... sind doch immer wieder "wir Schweizer"!

DIESE und andere gleichlautende Verunglimpfungen von "uns" Schweizern müssten eigentlich endlich und schon lange aufhören !

WIR, das meint und sind doch etwa 3/4 aller Schweizerinnen. Also jede/r von uns zählt zu diesen ...

Zu den "anderen 1/4" ... da möchte, will ich nicht damit gemeint sei und auch nicht dazu gehören!

Wie könnte man verhindern, dass immer die Reichsten für UNS alle reden und - eben - "WIR" Schweizer sagen, wenn sie doch nur SICH selbst und die obersten "Zehntausend" damit meinen?!

Ich möchte mich nicht mit Blochers & Kumpanen und seinen vielen Mit-FahrerInnen im selben Boot wieder finden - müssen ...!
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