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«Schweizer wissen nichts mehr übers Militär»
publiziert: Freitag, 29. Jan 2010 / 13:50 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Jan 2010 / 14:14 Uhr

Winterthur - Bundesrat Ueli Maurer will die Schweizer Bevölkerung wieder für die Armee begeistern. Nie hätten die Schweizer so wenig über ihr Militär gewusst wie heute, sagte er an einem Jahresrapport in Winterthur.

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Ueli Maurer will mehr finanzielle Mittel für die Armee.
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«Wir sind bei den Schweizerinnen und Schweizern schlicht kein Thema mehr», sagte der Verteidigungsminister vor rund 1000 Offizieren der Logistikbrigade 1. Die Armee sei nicht mehr in den Dörfern präsent, es werde nicht über das Militär diskutiert und die Kinder sähen ihre Väter nicht mehr ins Militär gehen.

All dies führe dazu, dass die Schweizer noch nie so wenig über ihre Armee gewusst hätten wie heute. Seiner Meinung nach muss sich dies ändern - denn nur wenn das Volk mitziehe, also das nötige Geld zur Verfügung stelle, könne die Armee vorne weitermarschieren.

«Dramatischer» Zustand der Armee

Mehr finanzielle Mittel sind laut Maurer denn auch dringend nötig. Den derzeitigen Zustand der Armee bezeichnete er als «dramatisch». Mit so wenig Geld könne man die Sicherheit der Schweiz nicht aufrechterhalten.

Die Offiziere rief er deshalb dazu auf, in ihrem Umfeld, beispielsweise am Arbeitsplatz, «mit Leidenschaft für die Armee einzustehen» und sie wieder zum Gesprächsthema zu machen. Dabei dürfe ruhig auch Kritik geäussert werden. «Es gibt schliesslich viel zu verbessern.»

Ein Beispiel fand der Bundesrat gleich selber mit einem Blick zur Decke, wo das Zürcher Kantonswappen verkehrt herum aufgehängt war. «Das ist nun schon das zweite Mal, wo ich diesen Fehler an einem solchen Anlass antreffe.» Hier bestehe eindeutig Steigerungspotenzial.

(fkl/sda)

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Ja, ich denke, dass die Zusammensetzung des Bundesrates, ...
... so, wie sie es heute ist, schon in etwa stimmt. Die nächsten Natioal- und Ständeratswahlen Wahlen werden es dann zeigen, was wirklich sein wird! Da haben ja wir, das Volk, das Sagen ... Hoffentlich wirken dann die vielen Erfahrungen und Erkenntnisse noch und sind als Wahlresultat erkennbar!
merci, lieber thomy
... ich glaube, ich habe Sie jetzt verstanden. Am Freitag war das nicht der Fall, vielleicht hatte ich mich zu sehr auf das Thema fixiert.

Was unsere Spitzenpolitiker betrifft: Sie sollten nicht denken, ich wünsche mir einen Bundesrat mit sieben Kaffeetanten. Auch wenn ich mich von den drei Damen besser vertreten fühle, so finde ich die Zusammensetzung (nach Geschlecht, nicht nach Person!) doch ziemlich fair.
Liebe Heidi
Ich kam etwas später, eben "einige Stunden danach ..." wieder nachhause und merke gerade, was ich wohl nicht ganz klar begriffen hatte ... Ich sagte "...sie, die Armee, kann sicher starke Schutzaufgaben erfüllen - heute noch!". Das ist das Eine.

Das Andere das sind die Angriffe, die sich heute auf diplomatischer und wirtschaftlicher Ebene stattfinden! Die schon seit längerer Zeit nun ... Da nützt uns eine starke Armee nur bedingt - höchstens dann, wenn die diplomatische und wirtschaftliche Ebene den Aggressoren nicht mehr genügen sollte und sie sich doch plötzlich an ihre militärische Stärke erinnern sollten! Solches ist, meine ich, nicht ganz zu verwerfen. Im Moment sehe ich nicht, welches Land sich solches einfallen lassen könnte - vorher werden wohl unsere immer noch vorhandenen politischen und wirtschaftlichen Kräfte SEHR aktiv werden und mit allen Mitteln der "Kunst" die Aggressoren zurück auf den Boden holen müssen ...

Dass es heute so aussieht, das wir, die Schweiz ausgebootet werden soll, da komme ich bei einigen Aussagen auch nicht darum herum, die im "Geheimen" auch so zu sehen. Aber realistisch, meine ich, ist die EU und auch die USA nicht wirklich daran interessiert, dass es der Schweiz schlecht geht !

Die Länder der EU und auch die ganze USA erleben ja zur Zeit absolut keine erfreulichen Zeiten, vor allem wirtschaftlich und auch politisch nicht - zum Glück für uns ...

Da, denke ich, gilt es VERTRAUENSVOLL abzuwarten, wie sich alles entwickelt! Ich, Sie, wir ... können nicht viel dazu tun, ausser, jede/jeder an steiner Stelle alles zu tun, was hilft, dass es in ihrem, seinem Umfeld stimmt und das Gute und Positive gestärkt werden kann. Das sind die vielen Steine (sinnbildlich!), die ins Wasser fallen und kreisrunde Wellen bilden, die sich gegenseitig treffen und so ein harmonisches Ganzes bilden ... Wenn wir DIESE oder SOLCHE positive Gedanken kultivieren können und diese mit andern teilen, dann schaffen wir im Kleinen das, was es auch im Grossen braucht, um wieder als gesamte Schweiz das Ausland politiv und respektvoll zu stimmen. "Steinbrück, Brown, Sarkosy & Co." das war nun wirklich eine emotionale Entgleisung von total verunsicherten Politikern, von denen NOCH zwei an der Macht sind, die sie jetzt und aktuell, diese Macht, nur problembeladen anwenden können!

Unseren Spitzen-Politikern und deren Fachleute traue ich mehr zu, als es nicht selten geredet und geschrieben wird ... ! Da rede ich jetzt sicher nicht vom Toni oder von anderen dieser Sorte, sondern von ernsthaften Denkern und Kommunikatoren, die sich nicht immer zuvorderst aufdrängen, sondern dann erst etwas zu sagen haben, wenn sie gebraucht werden....!
Ja, aber...
Ja vieles kann der Zivilschutz auch aber Fakt ist das die Ausbildungzeit für gewiesse Aufgaben im Zivildienst einfach zu kurz ist. Ausserdem ist der Zivildienst kantonal geregelt, daher, wenn es z.B. im Kanton Bern zu grossen Überschwemmungen kommt, macht es nicht viel Sinn, die Berner Zivildienstler aufzubieten, da diese Zuhause vielleicht selber einen vollen Keller haben. Es macht auch keinen Sinn wenn jeder Kanton schwere Geräte anschaft. Und was ist den das schlimme daran wenn einer in Militärkleidung hilft? Er unterscheidet sich hauptsächlich in der Kleidung von den Zivildienstler. Und was die Strukturen beim Militär angeht mit den Rängen, Ordnung etc. ohne dies wäre es nicht möglich in einer Katastrophe einen geregelten Ablauf zu garantieren!
Was meinen Sie?
Welche Philosophie meinen Sie? Es gibt nach meiner Erfahrung in der Armee nur eine, Befehl und Gehorsam. So funktioniert jede Armee auf der Welt. Ich bin auch kein Fan davon. Echt nicht. Ich kann aber ganz gut damit Leben. Eine Armee funktioniert halt nur so. Abgesehen davon, ist es heutzutage kein Problem mehr, keinen Dienst zu machen. Das war zu meiner Rekrutierung noch anders.
Ich beziehe mich nur auf Ihre Einleitung, Steson.
Eine kleine Korrektur, weil ich mich nicht auf meine Kameraden bezog, die ich alle als feine und sehr kameradschaftliche Typen in sehr guter Erinnerung habe! Mit DIESEN würde ich heute noch Militär oder sowas ähnliches machen ...! Aber die ganze Philosophie, wie sie in der Schweizer Armee gehandhabt wird, die gefiel mir damals letztlich nicht und gefällt mir auch heute noch nicht.
Ich hatte und habe es schön
Das es ihr Sohn nicht so gut hatte ist natürlich schade. Ich habe fast nur gute Erinnerungen an meinen Dienst. Das kann an meiner Einteilung liegen. Mann lernt interessante Leute kennen, Leute die ich sonnst niemals kennen lernen würde. Natürlich könnte man die Zeit besser einsetzen, es ist fast alles sinnvoller als in einen WK oder in die RS zu gehen. Das Schweizervolk hätte die Chance ja gehabt, wir haben sie aber nicht genutzt. Jetzt haben wir eine Milizarmee die sehr teuer ist und die absolut nichts bringt. Ich hatte in meiner ganzen Dienst Zeit nie das Gefühl das ich zu sklavischem Gehorsam gezwungen wurde. Ich war immer ich selbst, wenn mir was nicht passte habe ich es gesagt, Ich habe aber auch kein Problem mit Autoritäten. So schlecht finde ich das nicht, wenn junge Menschen lernen zu gehorchen.
Wenn diese Spielgruppe denn noch erzieherischen Wert hätte, dann ...
... könnte ich dies auch noch befürworten. Aber, was ich zumindest und auch mein Sohn dort erlebt hatten, ist etwa vergleichbar mit den Rang- und Machtkämpfen am Arbeitsplatz und in der schweizerischen Gesellschaft!

Eine solche "Erziehung" taugt nicht viel fürs weitere Leben, denke ich. Da wäre diese Zeit sinnvoller angegelegt mit Musik machen oder wirklich charakterlich und mental stärkende Betätigungen!

Wir erlebten ja gerade in den letzten Jahren, wo es hinführt, wenn der sklavische Gehorsam gegenüber Autoritäten im Militär nochmals "gefestigt" wird - sehr viel mehr Mut zum selbständigen Denken und Wahrnehmen von Zuständen, die so nicht sein sollten und auch nicht sein dürften, wäre mehr gefragt, als hündischer Gehorsam ...!
Wenn stört das?
Die Armee ist weder Fisch noch Vogel, und? Eine Berufsarmee ist viel zu teuer. Wir brauchen etwa 100000 Mann, das ist viel zu wenig für eine Milizarmee, stichwort Wehrdienst für alle. Lassen wir Maurer jammern. Die Armee, so wie sie ist, ist wundebar. Drei Wochen Ferien zusätzlich ist doch schön. Wir sind das reichste Land Europas, da können wir uns doch so eine Spielgruppe für Erwachsene leisten.
Umdenken
Das Problem bei unserer Armee ist das Wischiwaschi der Politik.

Es gibt drei Möglichkeiten: Keine Armee mehr, weiterhin Milizarmee, Berufsarmee. Im Fall 2 und 3 muss man der Armee auch die Mittel geben um die Aufgaben auszuführen.

Zur Zeit hängt die Armee irgendwo mittendrin. Weder Fisch noch Vogel.

Ich persönlich wäre für eine top-moderne, bestens ausgerüstete und kleinere Berufsarmee. Diese könnte auch Uni-Sponsoring und Lehrlingsausbildung gegen eine Verpflichtung übernehmen. Somit würde die Gesellschaft profitieren. So wie der Stellenwert und die entsprechenden Mittel der Armee zur Zeit sind, könnte man auch ehrlich sein und sie ganz abschaffen. Die GsoA gewinnt dann über den "Sparkurs".
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