Schweizerisch-russisches Wirtschaftstreffen
publiziert: Donnerstag, 10. Jul 2008 / 19:54 Uhr

Jekaterinburg - Auf ihrer Russland-Reise hat Bundesrätin Doris Leuthard in Jekaterinburg ein schweizerisch-russisches Wirtschaftstreffen eröffnet. Damit sollen die wirtschaftlichen Beziehungen beider Seiten gestärkt werden.

Die Schweizer Wirtschaft habe ein grosses Interesse an der Region Swerdlowsk, sagte Leuthard.
Die Schweizer Wirtschaft habe ein grosses Interesse an der Region Swerdlowsk, sagte Leuthard.
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Die Schweizer Wirtschaft habe ein grosses Interesse an der Region Swerdlowsk mit der Hauptsstadt Jekaterinburg, sagte Leuthard vor knapp 200 Vertretern vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Das Gebiet Swerdlowsk sei eine Schlüsselregion der russischen Wirtschaft.

Denn von dort kommt der Stoff, der Russland seinen Aufstieg beschert. In dem Gebiet, das fünfmal so gross ist wie die Schweiz, liegt die grösste Öl- und Erdgasförderung des ganzen Riesenlandes.

Wegen des Reichtums an Rohstoffen wie Metallen und Kohle hat sich die Region Swerdlowsk seit dem 19. Jahrhundert zum Zentrum der Schwer- und Rüstungsindustrie entwickelt. Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs war die Stadt Swerdlowsk, wie Jekaterinburg unter den Sowjets hiess, Sperrgebiet für Ausländer.

Bisher schwach vertreten

Nach dem Ende der Krise in den 1990er-Jahren sei die Wirtschaft im Durchschnitt zwischen 8 und 9 Prozent gewachsen, sagte der Regierungschef der Region, Viktor Kokscharow, am Wirtschaftstreffen, das die Aussenwirtschafts-Förderungsorganisation OSEC organisiert hatte. 2007 habe die Region Swerdlowsk um 9,3 Prozent zugelegt.

Das haben auch westliche Firmen gemerkt, die sich immer mehr in der Region Swerdlowsk ansiedeln. Der ganze Güterhandel mit dem Ausland belief sich 2007 auf 10 Mrd. Dollar. Die Schweiz ist allerdings bislang schwach vertreten. Mit einem Güterhandelsvolumen von 108 Mio. Dollar liegt sie auf Platz 21 der Länderrangliste.

Seit 1996 ist der Elektrotechnikkonzern ABB in Jekaterinburg tätig. Dort werden Transistoren und andere Bestandteile zur Aufrüstung des russischen Stromnetzes hergestellt. Der Modernisierungsbedarf ist riesig, das Geschäft boomt.

(smw/sda)

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